Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Wiesbaden - Bauleistungen im Hochbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021021909041084372 / 84240-2021
Veröffentlicht :
19.02.2021
Angebotsabgabe bis :
14.04.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45210000 - Bauleistungen im Hochbau
45111000 - Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung
45213150 - Bau von Bürogebäuden
45215222 - Bau von Behördenzentren
70200000 - Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von Immobilien im Eigenbesitz
70332300 - Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Wiesbaden: Bauleistungen im Hochbau

2021/S 35/2021 84240

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
Postanschrift: Abraham-Lincoln-Straße 38-42
Ort: Wiesbaden
NUTS-Code: DE7 HESSEN
Postleitzahl: 65189
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH),
Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe, Dieselstraße 1-7, 61231 Bad
Nauheim
E-Mail: [6]Info.Vergabe@lbih.hessen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]https://vergabe.hessen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?functi
on=_Details&TenderOID=54321-Tender-1774e07f667-2281db59364f8d7e
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://vergabe.hessen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

PPP-Neubauprojekt Gebäude C / Z, Justizstandort Konstablerwache,
Frankfurt am Main
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-6000-2021-0194
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45210000 Bauleistungen im Hochbau
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Land Hessen beabsichtigt die Neuordnung der am Standort
Konstablerwache ansässigen Justizdienststellen [d.h. Gerichte OLG, LG,
AG sowie General-/Staatsanwaltschaft, Justizprüfungsamt] u.a. mittels 2
Neubauten [Geb.C (Konrad-Adenauer-Straße 20), Geb.Z (Heiligkreuzgasse
15)]. Die Realisierung der 2 Neubauten erfolgt durch einen PPP-Auftrag
über Planung, Bau, Finanzierung, Betrieb und langfristige
Rückvermietung ans Land. Dem Auftragnehmer wird ein Erbbaurecht
bestellt, das mit Ablauf der 30-jährigen Mietzeit endet. Die auf den zu
bebauenden Flächen vorhandenen Bestandsgebäude sind abzubrechen. Der
Flächenbedarf beider Geb. umfasst ca. 18 000 m^2 Nutzfläche (DIN 277)
zzgl. Tiefgaragen. Geb. Z betrifft vor allem Büroflächen. Geb. C
beinhaltet neben hohem Anteil Büroflächen auch Gerichtssäle
unterschiedl. Größe mit erhöhten Sicherheitsanforderungen. Auf den
Vergütungsanteil, der zur Refinanzierung der Bauinvestition dient,
erklärt das Land einen Einredeverzicht nach Baufertigstellung.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45111000 Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung
45213150 Bau von Bürogebäuden
45215222 Bau von Behördenzentren
70200000 Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von
Immobilien im Eigenbesitz
70332300 Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie
planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Justizstandort Konstablerwache, Frankfurt am Main

Konrad-Adenauer-Straße 20

Heiligkreuzgasse 15

60313 Frankfurt am Main
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Vergabe erfolgt mittels eines Angebots- u. Verhandlungsverfahrens
mit Vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Teilnahmefrist endet im
April 2021. Die durch den Teilnahmewettbewerb ausgewählten 3 Teilnehmer
werden voraussichtlich im Juli 2021 aufgefordert, ein Angebot zu
erarbeiten und abzugeben. Auf Grundlage des 1. Angebots wird auf 2
Bieter reduziert. Mit diesen 2 erfolgen dann Verhandlungs- u.
Überarbeitungsrunden bis zu einem ausgearbeiteten, zuschlagsfähigen
Angebot, damit voraussichtlich Ende 2022 die Vergabeentscheidung u.
Auftragserteilung erfolgen kann.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 21/12/2022
Ende: 29/02/2056
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auftraggeber prüfen den Teilnahmeantrag wie folgt:

1. Prüfung auf Vorliegen der abgefragten Nachweise und Erklärungen,

2. Prüfung von Ausschlussgründen und Einhaltung der
Mindestanforderungen. Fehlende oder unvollständige Erklärungen oder
Nachweise sind gem. § 16a EU VOB/A spätestens innerhalb von 6
Kalendertragen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen,

3. Bei mehr als 3 geeigneten Bewerbern erfolgt die Auswahl der nach
Einschätzung des Auftraggebers am besten geeigneten Bewerber, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden. Maßgeblich für die Auswahl sind
nachfolgende gleich gewichtete Kriterien. Zur Auswahl werden die
Bewerbungen in einem relativen Vergleich, zunächst für jedes
Einzelkriterium und daraus folgend insgesamt, zueinander bewertet.

a) Bewerber

Beurteilt wird in diesem Kriterium das Management bisheriger
Projektrealisierungen auf Ihre Leistungsfähigkeit bezogen auf
Einhaltung der Termine, Kosten und Qualität. Maßgeblich hierbei sind
die aus der Auswertung der Referenzen (unter Berücksichtigung der
Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im Teilnahmebogen zum
Leistungsteil Bewerber) gewonnenen Erkenntnisse zu den erbrachten
Leistungen des Realisierungs-/Projektmanagements bei den in Nutzung,
Größe und Komplexität mit der anstehenden Aufgabe vergleichbaren
Referenzprojekten und die Auskünfte im Teilnahmeantrag im Übrigen. Die
Vergabestelle trifft dabei die prognostische Einschätzung, welche
Qualität der Managementleistungen zur Realisierung des Projektes zu
erwarten ist.

b) Planung

Beurteilt wird in diesem Kriterium, welche planerische Fähigkeit (insb.
Kreativität) zur Erzielung einer städtebaulich und architektonisch
ansprechenden und wirtschaftlichen Umsetzung der Aufgabenstellung zu
erwarten ist. Maßgeblich für die von der Vergabestelle zu treffende
Prognose sind die aus der Auswertung der Referenzen (unter
Berücksichtigung der Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im
Teilnahmebogen zum Leistungsteil Planung) gewonnenen Erkenntnisse über
die Qualität der Baukörperanordnungen und -gestaltung im
städtebaulichen Kontext und der architektonischen Formensprache der in
Nutzung, Größe und Komplexität sowie hinsichtlich energieeffizientem
Planen und Bauen mit der anstehenden Aufgabe vergleichbaren
Referenzobjekten.

c) Bau

Beurteilt wird in diesem Kriterium, wie leistungsstark die Fähigkeiten
auf Bieterseite im Hinblick auf die Baudurchführung aufgestellt sind.
Maßgeblich hierzu sind die aus der Auswertung der Referenzen (unter
Berücksichtigung der Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im
Teilnahmebogen zum Leistungsteil Bau) gewonnenen Erkenntnisse zu den
erbrachten Leistungen bei der Erstellung der in Größe und Komplexität
mit der anstehenden Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekte und die
Auskünfte im Teilnahmeantrag im Übrigen. Die Vergabestelle trifft dabei
die prognostische Einschätzung, welche Qualität der Baudurchführung bei
der Realisierung des Projekts zu erwarten ist.

d) Betrieb / Bewirtschaftung

Beurteilt wird in diesem Kriterium, wie leistungsstark die Fähigkeiten
auf Bieterseite im Hinblick auf die Durchführung des 30-jährigen
Betriebs / Bewirtschaftung aufgestellt sind. Maßgeblich hierbei sind
die aus der Auswertung der Referenzen (unter Berücksichtigung der
Angaben in der Tabelle zu den Referenzen im Teilnahmebogen zum
Leistungsteil Betrieb/Bewirtschaftung) gewonnenen Erkenntnisse
hinsichtlich der Bewirtschaftung der in Nutzung, Größe und Komplexität
mir der anstehenden Aufgabe vergleichbaren Referenzprojekte und die
Auskünfte im Teilnahmeantrag im Übrigen. Die Vergabestelle trifft dabei
die prognostische Einschätzung, welche Qualität des Betriebs /
Bewirtschaftung zu erwarten ist.

Gelangt der Auftraggeber nach dem zuvor beschriebenen Auswahlverfahren
zu der Einschätzung, dass mehrere Bewerber gleich gut geeignet
erscheinen, die für den letzten zur Angebotsaufforderung berechtigen
Platz (Platz 3) in Betracht kommen, ermittelt der Auftraggeber den aus
diesen zur Angebotsabgabe auszuwählenden Bewerber mittels Losverfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bieterentschädigung:

An die nicht berücksichtigten Bieter, die ein wertbares Angebot
eingereicht haben, wird die Bieterentschädigung wie folgt gewährt:

Es ist vorgesehen 3 Anbieter zur Abgabe eines ersten Angebots
aufzufordern, auf deren Grundlage 2 Bieter für die Angebots- und
Verhandlungsphase ausgewählt werden. Der zu diesem Zeitpunkt
ausscheidende Bieter wird 250 000 EUR brutto für ein wertbares Angebot
erhalten.

In der Angebots- und Verhandlungsphase werden die verbliebenen 2 Bieter
(sog. Bieter der engeren Wahl) ein zweites und ein drittes Angebot
abgeben. Der unterlegene Bieter soll dann insgesamt 600 000 EUR brutto
Bieterentschädigung für seine wertbaren Angebote in dieser Phase
erhalten.

Die Bieterentschädigung wird nach Abschluss des Vergabeverfahrens
ausgezahlt.

Mit den Entschädigungen sind die Leistungen der eingesetzten
Planungsbüros zu vergüten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber hat die geforderten Nachweise zu erbringen.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu
benennen und die geforderten Nachweise soweit einschlägig
grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft einzureichen. Im
Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern für wesentliche
Leistungsanteile (Planung, Bau, Betrieb) sind die vorgesehenen
Nachunternehmer gemäß den Anforderungen im Bewerbungsbogen zu benennen
und die verlangten angaben, Erklärungen und Unterlagen sinngemäß
(soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung)
auch von den Nachunternehmern einzureichen.

Geforderte Eignungsnachweise (auf Grundlage von § 6aEU, 6b EU VOB/A),
die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR)
vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind
die geforderten Angaben in dem Bewerbungsbogen zusammengefasst. Dieser
ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen,
in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen
und rechtsverbindlich zu Unterschreiben und schriftlich einzureichen.
Der Bewerbungsbogen kann kostenfrei unter [10]https://vergabe.hessen.de
heruntergeladen werden.

Angabe der Handelsregisternummer bzw. Vorlage einer der Eintragung in
das Handelsregister vergleichbaren Angabe des Sitzstaates. Der
Auftraggeber behält sich vor, als Nachweis ein Begründendes Dokument
(nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt der Bewerbungsabgabe) vom
Bewerber anzufordern.

Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll,
einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz
anfordern; bzw. für Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik
Deutschland haben, eine Vergleichbare Angabe, sofern diese von den
Behörden des Sitzstaates ausgestellt wird.

Angabe für die Eintragung in das Berufsregister am Sitz des
Unternehmens oder Wohnsitz des Bewerbers bzw. für Bewerber, die ihren
Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben; bzw. für Bieter,
die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, eine
vergleichbare Angabe, sofern diese von den Behörden des Sitzstaates
ausgestellt wird. Der Auftraggeber behält sich vor, als Nachweis ein
begründendes Dokument vom Bewerber anzufordern.

Des Weiteren sind vorzulegen Bescheinigungen der Zuständigen Stellen
bzw. Erklärungen der Bewerber darüber, dass

sie nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen haben, die ihre
Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;

über ihr Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein Vergleichbares
gesetzlich geregeltes Verfahren nicht eröffnet oder Eröffnung beantragt
oder der Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;

sich das Unternehmen des Bewerbers nicht in Liquidation befindet;

sie ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und abgaben sowie
der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen sind;

Sowie eine Erklärung, dass sie im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich
unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Fachkunde,
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber hat die geforderten Nachweise zu erbringen. Bei
Bewerber-gemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu
benennen und die geforderten Nachweise soweit einschlägig
grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft bezogen auf die
jeweilige Teilleistung einzureichen.

Geforderte Eignungsnachweise (auf Grundlage von § 6a EU, 6b EU VOB/A),
die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR)
vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfanges zulässig.

Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind
die geforderten Angaben in dem Bewerbungsbogen zusammengefasst. Dieser
ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen,
in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen
und Rechtsverbindlich zu unterschreiben und schriftlich einzureichen.

Der Bewerbungsbogen kann kostenfrei unter [11]https://vergabe.hessen.de
heruntergeladen werden.

Angaben über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für
Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit
der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, einschließlich des
Anteils von gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

Die Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen und Geschäftsberichten
des Bewerbers, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht
des Staates, in dem der Bewerber Ansässig ist, gesetzlich
vorgeschrieben ist, wird vorbehalten.

Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften haben darüber hinaus auch
den Partner für die Finanzierung zu benennen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber hat die geforderten Nachweise zu erbringen. Bei
Bewerber-gemeinschaften sind die Bewerbergemeinschaftsmitglieder zu
benennen und die geforderten Nachweise soweit einschlägig
grundsätzlich von allen Mitgliedern der Gemeinschaft bezogen auf die
jeweilige Teilleistung einzureichen. Im Fall des geplanten Einsatzes
von Nachunternehmern für wesentlichen Leistungsanteile (Planung, Bau,
Betrieb konkretisiert im An-schreiben -) sind die Vorgesehenen
Nachunternehmer zu benennen und die verlangten Angaben, Erklärungen und
Unterlagen sinngemäß (soweit einschlägig und bezogen auf die zu
erbringende Teilleistung) auch von den Nachunternehmern einzureichen.

Geforderte Eignungsnachweise (auf Grundlage von § 6a EU, 6b EU VOB/A),
die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR)
vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind
die geforderten Angaben in dem Bewerbungsbogen zusammengefasst. Dieses
ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen,
in der vorgegebenen Unterschreiben und schriftlich einzureichen. Der
Bewerbungsbogen kann kostenfrei unter [12]https://vergabe.hessen.de
heruntergeladen werden. Gliederung mit den geforderten Anlagen zu
versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.

Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten 6
abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung
vergleichbar sind unter Beifügung von Referenzlisten zu den
Auswahlkriterien Bewerber, Planung, bau und Betrieb. Unberührt der
Bewertung der Vergleichbarkeit von Referenzprojekten, werden
Referenzprojekte nicht berücksichtigt, deren Gesamtbaukosten unter 50
Mio. EUR liegen und bei denen die Planungsleistungen lediglich der
Honorarzone I bis III (im Sinne von § 5 Abs. 1 HOAI) zuzuordnen sind.

Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Berufsgruppen

Erklärung dass für die Auftragsdauer ein qualifizierter.

Vertretungsberechtigter, deutschsprachiger Ansprechpartner vor Ort
anwesend ist.

Im Fall des geplanten Einsatzes von Nachunternehmern:

Erklärung, dass der Auftragnehmer über die technischen und Personellen
Ressourcen seiner Nachunternehmer wie über seine eigenen tatsächlich
verfügen kann.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Geforderte Kautionen und Sicherheiten:

Finanzierungsbestätigung des finanzierenden Kreditinstitutes,

Vertragserfüllungsbürgschaft bzgl. Bauphase

alternativ: Rücklagenkonto Instandhaltung oder Bürgschaft in der
Miet- und Betriebsphase.

2. Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf
die maßgeblichen Vorschriften:

Finanzierungsbedingungen: Forfaitierung mit Einredeverzicht, wobei das
Land Hessen den Einredeverzicht nach Baufertigstellung nur auf den
Vergütungsanteil erklärt, der zur Refinanzierung der Bauinvestition
dient.

3. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung:

Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem
Vertreter,

auch zulässig: Auftragsausführung durch eine Projektgesellschaft, die
der Bieter gründetund an der der Bieter Gesellschaftsanteile über die
gesamte Vertragslaufzeit hält, die zudem eine ausreichende
Kapitalausstattung aufweist und mit einer Arbeitsgemeinschaften
vergleichbaren oder sonst angemessenen Haftung der Konsortialpartner
bzw. Gesellschafter zugunsten des Aufraggebers aufgestellt ist.

Die Bewerbergemeinschaft hat zu erklären, dass sie im Auftragsfalle
eine Erklärung abgeben wird, in der

die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,

alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird, der die einzelnen
Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligungen als Einzelbewerber
und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sind
unzulässig.

Weitere besondere Bedingungen an die Auftragsausführung siehe auch
VI.3.2).

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: [13]2020/S 251-627056
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/04/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 08/07/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.1) Hinweis zum Teilnahmewettbewerb

Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser
Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und einzureichen,

Etwaige Fragen der Interessenten im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes
sind rechtzeitig, spätestens aber bis zum 5.4.2021, 16.00 Uhr
ausschließlich in Textform an die unter I.1 angegebene Stelle zu
richten,

Bei der Eröffnung der Teilnahmeanträge und der Angebote ist die
Anwesenheit der Bewerber/Bieter nicht gestattet,

Zur Wahrung der schutzwürdigen Interessen des Auftraggebers werden
mit dieser Bekanntmachung alle für die Interessenten relevanten
Informationen übermittelt, die für eine Entscheidung zur Bewerbung
nötig sind.

Die kompletten Vergabeunterlagen werden nach erfolgter
Teilnehmerauswahl an die als zuverlässig eingestuften Bewerber nach
Abgabe einer zusätzlichen Verschwiegenheitserklärung überlassen im
sinne von § 5 Abs. 3 VgV (siehe auch VI.3.2).

VI.3.2) Darlegung der besonderen Bedingungen an die Auftragsausführung:

Die Vergabeunterlage wird unter anderem sicherheitsrelevante
Informationen enthalten.

Den Bewerbern, die zur Angebotserstellung ausgewählt werden, wird die
Vergabeunterlage daher nur unter folgenden kumulativen Voraussetzungen
zur Verfügung gestellt:

1. Der Bewerber hat sich gegenüber dem Aufraggeber dazu verpflichtet,
die Vergabeunterlage vertraulich zu behandeln und die Unterlage bzw.
Kopien u.ä. davon nicht an Dritte weiterzugeben. Er verpflichtet sich,
das ebenso sicher zu stellen, soweit er weitere Personen im Rahmen des
Angebots- und Verhandlungsprozesses einsetzt.

2. Der Bewerber bzw. der geschäftsführende Vertreter des Bewerbers wird
nach Verpflichtungsgesetz förmlich durch den Auftraggeber verpflichtet.
Der Bewerber übernimmt gegenüber dem Auftraggeber die Verpflichtung,
nur noch Personen im Rahmen des Angebots- und Verhandlungsprozesses
einzusetzen, die nach dem Verpflichtungsgesetz verpflichtet sind.
Nachdem er selbst verpflichtet wurde, hat er daher diese Personen unter
Verwendung des Formulars zur Niederschrift über die förmliche
Verpflichtung (Formularvorlage liegt den
Teilnahmewettbewerbsunterlagen bei).

3. Der Bewerber bzw. der geschäftsführende Vertreter des Bewerbers
willigt in eine Zuverlässigkeitsüberprüfung seiner Person durch die die
Polizei unter Einreichung des A ausgefüllten Formulars
Einwilligungserklärung zur Durchführung einer
Zuverlässigkeitsüberprüfung (Formularvorlage liegt den
Teilnahmewettbewerbsunterlagen bei) ein. Dem Bewerber wird die
Vergabeunterlage erst ausgehändigt, wenn aus der erfolgten
Zuverlässigkeitsüberprüfung keine Einwände bestehen. Der Bewerber darf
nur solche Personen einsetzen, die zuverlässigkeitsüberprüft sind und
bei denen aus der Überprüfung keine Erkenntnisse vorliegen, die deren
Zuverlässigkeit in Frage stellen. Zu diesem Zwecke hat er alle zum
Einsatz vorgesehenen Personen jeweils unter Vorlage der ausgefüllten
Einwilligungserklärung zur Durchführung einer
Zuverlässigkeitsüberprüfung beim Auftraggeber zur
Zuverlässigkeitsüberprüfung anzumelden und deren jeweiligen Einsatzes
zu unterlassen, bis ihm mitgeteilt wurde, dass aus der erfolgten
Zuverlässigkeitsüberprüfung keine Einwände bestehen.

4. Der Bewerber hat sich gegenüber dem Auftraggeber dazu verpflichtet,
die ihm vom Auftraggeber ausgehändigten Unterlagen einschließlich aller
etwaig angefertigten Vervielfältigungen unverzüglich an den
Auftraggeber zurückzugeben, wenn er nicht mehr beabsichtigt ein Angebot
abzugeben oder ihm vom Auftraggeber im Rahmen des Verfahrens mitgeteilt
wird, dass er aus dem weiteren Verfahren ausgeschlossen wird bzw. nicht
für den Zuschlag ausgewählt wird.

Angesichts des zuvor Aufgeführten wird ein persönliches Erscheinen des
Bewerbers bzw. des geschäftsführenden Vertreters des Bewerbers beim
Auftraggeber zur Durchführung der förmlichen Verpflichtung notwendig,
für die Bewerber, die im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs zur
Angebotsaufforderung ausgewählt werden. Die jeweils ausgewählten
Bewerber werden erst zur Angebotsabgabe aufgefordert und ihnen wird
auch erst die vollständige Vergabeunterlage zur Verfügung gestellt,
nachdem die förmliche Verpflichtung durchgeführt wurde.

Um eine Verzögerung der Aushändigung der Vergabeunterlage zu vermeiden,
muss u.a. Die ausgefüllte und unterschriebene Einwilligungserklärung
zur Durchführung einer Zuverlässigkeitsüberprüfung des Bewerbers bzw.
seines geschäftsführenden Vertreters 14 Tage vor diesem Termin dem
Auftraggeber vorliegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim
Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
Telefon: +49 6151126-603
Fax: +49 6151125-816
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3
Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit
nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/02/2021

References

6. mailto:Info.Vergabe@lbih.hessen.de?subject=TED
7. https://vergabe.hessen.de/
8. https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1774e07f667-2281db59364
f8d7e
9. https://vergabe.hessen.de/
10. https://vergabe.hessen.de/
11. https://vergabe.hessen.de/
12. https://vergabe.hessen.de/
13. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:627056-2020:TEXT:DE:HTML

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau