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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Kamenz - Fernsprech- und Datenübertragungsdienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021022209110790470 / 90286-2021
Veröffentlicht :
22.02.2021
Angebotsabgabe bis :
05.03.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
64210000 - Fernsprech- und Datenübertragungsdienste
32551400 - Telefonnetz
32551100 - Telefonanschlüsse
DE-Kamenz: Fernsprech- und Datenübertragungsdienste

2021/S 36/2021 90286

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Freistaat Sachsen, dieser vertreten durch die
Sächsische Staatskanzlei, diese vertreten durch den Staatsbetrieb
Sächsische Informatik Dienste
Postanschrift: Postfach 1185
Ort: Kamenz
NUTS-Code: DED SACHSEN
Postleitzahl: 01911
Land: Deutschland
E-Mail: [6]vergabestelle@sid.sachsen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]http://www.sid.sachsen.de/
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: KDN GmbH
Ort: Dresden
NUTS-Code: DED SACHSEN
Land: Deutschland
E-Mail: [8]vergabestelle@sid.sachsen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [9]www.sid.sachsen.de
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[10]https://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails
?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-177632285dc-13a9c5ed07f297f5
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://evergabe.sachsen.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: IT-Dienstleister

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabeverfahren SITA Leistungsbereich Sprachdienst zum SVN 2.0
Referenznummer der Bekanntmachung: SID 2020-08a DR
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
64210000 Fernsprech- und Datenübertragungsdienste
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Aufbau, Bereitstellung und Betrieb des Übergangs ins öffentliche
Fernsprechnetz (Sprachdienst) (II).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 3 300 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
32551400 Telefonnetz
32551100 Telefonanschlüsse
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED2 Dresden
Hauptort der Ausführung:

Sachsen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Freistaat Sachsen, vertreten durch den SID, stellt Behörden und
öffentlichen Einrichtungen mit dem SVN 2.0 ein zentrales Netzwerk zur
Verfügung. Im SVN 2.0 sind die beiden Netze von Land und Kommunen
zusammengeführt. Es verbindet etwa 800 Landesbehörden an über 2 500
Standorten miteinander und steht auch den Kommunalverwaltungen des
Landes mit dem KDN III offen. Inzwischen sind etwa 400 kommunale
Behörden an das SVN 2.0 angeschlossen. Zum Leistungsspektrum des SVN
2.0 gehören die Sprach- und Datenkommunikation, die in einem exklusiven
Netz mehrere zehntausend Mitarbeiter untereinander und mit ihren Kunden
verbindet, ein leistungsfähiger und sicherer Internetübergang,
Mobilkommunikation und die Softwarekomponenten für ein modernes
E-Government.

Vor dem Hintergrund des Auslaufens der Verträge im Leistungsbereich
Sprachdienst zum SVN 2.0 und zum KDN III im Laufe des Jahres 2022
benötigen die Auftraggeber eine Folgelösung, über die diese
Kommunikation unterbrechungsfrei sichergestellt werden soll. Diese
Folgelösung soll den technischen Fortschritt, der seit Abschluss der
Verträge über das SVN 2.0 eingetreten ist, abbilden.

Von der gegenständlichen Vergabemaßnahme im Leistungsbereich
Sprachdienst sind folgende wesentlichen Leistungen umfasst:

Für die Vertragsdauer muss der Auftragnehmer die Übernahme und
Weitervermittlung des aus dem SVN 2.0 kommenden und für das öffentliche
Fernsprechnetz bestimmten Breakout-Verkehrs (Sprach-, Fax- und
Modemdaten) sowie die Übergabe des aus dem öffentlichen Fernsprechnetz
stammenden und für das SVN 2.0 bestimmten Breakin-Verkehrs (Sprach-,
Fax- und Modemdaten) gewährleisten. Der Auftragnehmer hat für die
Erbringung seiner Leistung die zentrale Kommunikationslösung bzw. die
vorhandene Rechenzentrums- und Dienste-Infrastruktur des Freistaats
Sachsen oder dessen Partnerfirmen an seine Infrastruktur anzubinden. Um
die Leistungen aus der vorliegenden Ausschreibung verändern, überwachen
oder administrieren zu können, stellt der Auftragnehmer entsprechende
Portalfunktionen zur Verfügung.

Das Grundpaket umfasst die Überlassung von 3 500 gleichzeitig
verfügbaren Sprachkanälen und die Verschlüsselung der Signalisierung
und Kommunikation dieser 3.500 gleichzeitig verfügbaren Sprachkanälen.
Eine Erweiterung auf mindestens 5 500 gleichzeitig verfügbare
Sprachkanäle (sowohl für die Überlassung als auch für die
Verschlüsselung der Signalisierung und Kommunikation) behalten sich die
Auftraggeber ausdrücklich vor.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 3 300 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Eine einmalige Verlängerung der Laufzeit des Vertrages ist um 12 Monate
möglich.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Erweisen sich mehr als 3 Bewerber als geeignet, wird anhand des
Kriteriums Fachkompetenz des Bewerbers, belegt durch Erfahrung bei der
Ausführung von Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen
vergleichbar sind (Referenzen) eine Rangliste aufgestellt. Die 3
Bewerber mit der höchsten Bewertung erhalten eine Aufforderung zur
Abgabe eines Angebotes. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1. Verlängerungsoption (siehe II.2.7)),

2. Leistungen für Hochschulen im Freistaat Sachsen,

3. Unterstützung bei einer BSI-Zertifizierung, soweit der
Leistungsbereich Sprachdienst betroffen ist,

4. Bereitstellung einer Monitoring-Portalfunktion.

Der genaue Inhalt der geforderten Leistungen und die vertraglichen
Rahmenbedingungen werden sich im Einzelnen aus den Vergabeunterlagen
ergeben, die den Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur
Verfügung gestellt werden.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung hat der
Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder sofern
zutreffend das/die andere(n) Unternehmen, ggf. unter Verwendung des
Standardformulars der EEE (Teil IV, Abschnitt A), folgende Angaben und
Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen
vorzulegen:

Erklärung über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber
niedergelassen ist (vgl. § 44 Absatz 1 VgV).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
hat der Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder
sofern zutreffend das/die andere(n) Unternehmen, ggf. unter
Verwendung des Standardformulars der EEE (Teil IV, Abschnitt B),
folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende
Unterlagen vorzulegen:

Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die
letzten 3 Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind
(vgl. § 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV)

Eigenerklärung, dass für die Zeit der Leistungserbringung eine
ausreichende Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von
mindestens 500 000 EUR pro Jahr für Personen- und Sachschäden sowie für
Vermögensschäden vorliegen wird und dass bei Vertragsabschluss sowie
danach in regelmäßigen Abständen ein aktueller Versicherungsnachweis
vorgelegt werden wird.

Im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist diese
Eigenerklärung von allen beteiligten Unternehmen einzureichen.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben in der EEE hier nicht ausreichend
sind. Auch die bloße Vorlage eines aktuellen Versicherungsnachweises
deckt den geforderten Erklärungsgehalt ggf. nicht vollständig ab.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Umsatz (brutto) bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre muss
mindestens 1 200 000 EUR pro Jahr betragen. Bei Bewerbergemeinschaften
genügt es, wenn ihre Mitglieder insgesamt den vorstehend geforderten
Mindestumsatz erreichen. Entsprechendes gilt bei der Einschaltung von
anderen Unternehmen, auf deren Eignung sich der Bewerber oder die
Bewerbergemeinschaft beruft.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der
Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder sofern
zutreffend das/die andere(n) Unternehmen, ggf. unter Verwendung des
Standardformulars der EEE (Teil IV, Abschnitt C), folgende Angaben und
Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen
vorzulegen:

a) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge
in Form einer Liste der in den letzten 3 Jahren erbrachten wesentlichen
Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie
des öffentlichen oder privaten Empfängers (vgl. § 46 Absatz 3 Nr. 1
VgV).

Die Angaben zu jeder Referenz sollen über die Angabe des Werts, des
Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers
hinaus mindestens noch folgende Informationen enthalten:

Beschreibung des Projekts,

Name des Referenzgebers inkl. Firmenanschrift,

Beschreibung der eigenen Leistungen im Projekt,

Beschreibung der von Unterauftragnehmern bezogenen Leistungen im
Projekt und deren Anteil am Auftragsvolumen,

sowie

Beschreibung der etablierten Anbindung des Referenzgebers (z. B.
redundante Architektur, bereitgestellte Leistungsmerkmale der
SIP-Trunks, eingesetzte Codecs, eingesetzte Verschlüsselung, erzielte
MOS-Werte),

Angaben zur Dimensionierung der Anbindung (z. B. Bandbreiten, Anzahl
möglicher gleichzeitig geführter Gespräche, Anzahl der SIP-Trunks),

Anzahl der Nutzer bzw. Mandanten, die an das öffentliche Sprachnetz
über den Referenzgeber angebunden wurden,

Angaben zur Art, Anzahl und Komplexität der von der Referenz
umfassten Dienste.

Es ist nicht erforderlich, dass die Referenz ein Projekt der
öffentlichen Hand betrifft; möglich sind auch Referenzen von privaten
Auftraggebern.

Aus der Beschreibung der Referenz muss klar erkennbar sein, welche
Leistungen der Bewerber, das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder
ein Dritter, auf dessen technische und berufliche Leistungsfähigkeit
abgestellt wird, selbst durchgeführt hat. Die bloße untergeordnete
Mitwirkung bzw. die Überwachung eines Referenzprojekts ist hierbei
nicht ausreichend. Die vorzulegenden Referenzen müssen eindeutig
demjenigen Unternehmen als Auftragnehmer/Durchführungsverantwortlichem
zugeordnet werden können, das sie zum Nachweis seiner technischen und
beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag vorlegt.

Die Einreichung einer Bescheinigung des Referenzauftraggebers ist nicht
erforderlich. Der Auftraggeber behält sich aber die Überprüfung der
gemachten Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene
Ermittlungen vor, deren Ergebnisse Berücksichtigung finden werden.

Bei der Verwendung der EEE ist für die Darstellung der Referenzen das
Standardformular der EEE (Teil IV, Abschnitt C, Ziffer 1b)) zu nutzen.
Es soll um weitere eigene Anlagen mit einer detaillierten Beschreibung
der Referenz ergänzt werden.

b) Erklärung, aus der die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des
Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren
ersichtlich ist (vgl. § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV); (vgl. Teil IV,
Abschnitt C, Ziffer 8 der EEE).

c) Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Maßnahmen zur
Qualitätssicherung (vgl. § 46 Absatz 3 Nr. 3 VgV); (vgl. Teil IV,
Abschnitt C, Ziffer 3 der EEE).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Hinsichtlich des Kriteriums a) bestehen folgende Mindestanforderungen:

Es müssen insgesamt mindestens 3 Referenzen vorgelegt werden, die
jeweils folgende Anforderungen erfüllen:

Die Referenz muss Aufbau, Bereitstellung und Betrieb der Anbindung
einer zentralen Sprachlösung an das öffentliche Fernsprechnetz
beinhalten,

Die Referenz muss eine Anbindung basierend auf SIP-Trunks beinhalten,

Die Referenz muss eine Anbindung an mehrere geo-redundante Standorte
des Bewerbers beinhalten,

Die Referenz muss eine Dimensionierung für mindestens 2 500
gleichzeitig geführte Sprachverbindungen aufweisen.

Um prüfen zu können, ob die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist es
erforderlich, dass zu allen 4 Anforderungen Angaben in der
Referenzbeschreibung enthalten sind.

Hinsichtlich des Kriteriums b) besteht folgende Mindestanforderung:

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten
3 Jahren muss in jedem dieser Jahre mindestens 50 betragen.

Hinsichtlich des Kriteriums c) bestehen folgende Mindestanforderungen:

Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 oder eine gleichwertige Bescheinigung
von akkreditierten Stellen anderer Mitgliedstaaten,

Nachweis über ein gültiges, zertifiziertes Information Security
Management System (ISMS) nach dem IT-Sicherheitsgesetz (IT-SiG),

Erklärung, dass die Verwaltung und Speicherung der Bestandsdaten, die
den Nutzern des Freistaates Sachsen zuzuordnen sind, innerhalb der EU
geschieht,

Bestätigung, dass die als Anlage 7 bereitgestellte
Verpflichtungserklärung zur Wahrung der Vertraulichkeit bei der
Verarbeitung personenbezogener Daten durch nicht-öffentliche Stellen
bei Erhalt des Zuschlags für dieses Vergabeverfahren unterzeichnet
werden wird,

Der Bewerber muss erklären, dass er in Deutschland eine eigene
Infrastruktur betreibt und Maßnahmen zur Netzoptimierung und
Verbesserung der Netzversorgung in seiner Entscheidungshoheit vornehmen
kann, insbesondere im Rahmen von Eskalationsverfahren, besonderen
Ereignissen, Priorisierungen von Maßnahmen, Bereitstellen von Netzdaten
für SLAs und Monitoring-Prozesse. Der Bewerber muss zudem in der Lage
sein, Bevorrechtigungen auf begründete Anforderung einrichten zu
können.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für Personal, das für Betriebsaufgaben Zutritt zu den Übergabepunkten
in den Rechenzentren des Auftraggebers in Dresden und Leipzig benötigt,
wird die Bereitschaft einer einfachen Sicherheitsüberprüfung (Ü1)
nach § 8 SächsSÜG gefordert. Der Zutritt zu den Lokationen ist erst
nach erfolgreich durchgeführter Sicherheitsüberprüfung möglich.

In Ausnahmefällen kann Betriebspersonal, für das keine einfache
Sicherheitsprüfung vorliegt, durch entsprechend vom AG autorisiertes
Personal begleitet werden.

Im Weiteren wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Beschleunigtes Verfahren
Begründung:

Die Dringlichkeit ist aufgrund des Auslaufens der regulären
Betriebsphase des Bestandsvertrages zum 31.3.2021 gegeben, eine
intererimische Verlängerung der Betriebsphase innerhalb des
Bestandsvertrages soll so kurz wie möglich gehalten werden.

Das erste Vergabeverfahren für einen Anschlussvertrag im
Leistungsbereich Sprachdienst (EU-Bekanntmachung [12]2020/S 083-196424
vom 28.4.2020) musste am 28.1.2021 aufgehoben werden. Die Anforderungen
für den Teilnahmewettbewerb wurden für das zweite Vergabeverfahren
reduziert.
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Bei Rahmenvereinbarungen Begründung, falls die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Bedingt durch jeweils 12-monatige Migrationsphasen zu Beginn und zum
Ende der Vertragslaufzeit ist eine optionale Verlängerung der
"regulären Leistungserbringung" um 12 Monate gerechtfertigt.
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05/03/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Gemäß § 47 Abs. 2 S. 3 VgV muss ein Bewerber ein Unternehmen, dessen
Kapazitäten er für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in
Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), binnen einer vom Auftraggeber
gesetzten Frist ersetzen, wenn dieses Unternehmen ein Eignungskriterium
nicht erfüllt oder bei dem Unternehmen zwingende Ausschlussgründe nach
§ 123 GWB vorliegen.

Mit der Umstellung zur elektronischen Angebotsabgabe seit 18.10.2018
ist der vollständige Teilnahmeantrag und auch das vollständige Angebot
(einschließlich aller Anlagen) in elektronischer Form unter Verwendung
der Bietersoftware (AI Bietercockpit 8) an die Plattform
[13]www.evergabe.sachsen.de zu senden.

Auf der Vergabeplattform des Freistaates Sachsen wird Ihnen die
Bietersoftware (AI Bietercockpit8), die zwingend zur elektronischen
Abgabe von Teilnahmeanträgen /Angeboten zu verwenden ist, kostenfrei
bereitgestellt. Des weiteren erhalten Sie auf dieser Internetseite
weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen für Bewerber/Bieter.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei
der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: [14]vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 341977-3800
Fax: +49 341977-1049
Internet-Adresse:
[15]https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

§ 160 Abs. 3 GWB

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

§ 135 Abs. 2 GWB

Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6
Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der
Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union
bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit
30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste
Postanschrift: Postfach 1185
Ort: Kamenz
Postleitzahl: 01911
Land: Deutschland
E-Mail: [16]vergabestelle@sid.sachsen.de
Internet-Adresse: [17]https://www.sid.sachsen.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/02/2021

References

6. mailto:vergabestelle@sid.sachsen.de?subject=TED
7. http://www.sid.sachsen.de/
8. mailto:vergabestelle@sid.sachsen.de?subject=TED
9. http://www.sid.sachsen.de/
10. https://www.evergabe.sachsen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-177632285dc-13a9c
5ed07f297f5
11. https://evergabe.sachsen.de/
12. https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:196424-2020:TEXT:DE:HTML
13. http://www.evergabe.sachsen.de/
14. mailto:vergabekammer@lds.sachsen.de?subject=TED
15. https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
16. mailto:vergabestelle@sid.sachsen.de?subject=TED
17. https://www.sid.sachsen.de/

 
 
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