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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Karlsruhe - Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021040609505274841 / 171505-2021
Veröffentlicht :
06.04.2021
Angebotsabgabe bis :
11.05.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71334000 - Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik
71314000 - Dienstleistungen im Energiebereich
71356400 - Technische Planungsleistungen
71521000 - Baustellenüberwachung
DE-Karlsruhe: Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik

2021/S 66/2021 171505

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe Referat 53.2
Nationale Identifikationsnummer: DE123
Postanschrift: Markgrafenstraße 46
Ort: Karlsruhe
NUTS-Code: DE122 Karlsruhe, Stadtkreis
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Regierungspräsidium Karlsruhe Referat 53.2
E-Mail: [6]Thorsten.Daum@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-7616
Fax: +49 721926-40250
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse:
[7]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Seiten/default.aspx
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYBYYHV/docum
ents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[9]https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYBYYHV
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Polder Bellenkopf/Rappenwört: PL7-1, LÜ Stromversorgung und
elektrotechnische Ausrüstung
Referenznummer der Bekanntmachung: RPKR53-2021-011
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71334000 Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Polder Bellenkopf/Rappenwört (BeRa) ist Teil des Integrierten
Rheinprogramms (IRP) im Regierungsbezirk Karlsruhe. Der Rückhalteraum
(RHR) wird ein Retentionsvolumen von ca. 14 Mio. m^3 auf ca. 510 ha
aufweisen. Der Polder besteht aus einer Vielzahl an Einzelmaßnahmen,
die in 9 Lose aufgeteilt sind. Diese untergliedern sich weitergehend in
Planer- und Baulose.

Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit Dezember 2020 vor. 2021 soll
die Vergabe der Planungsleistungen für die bauliche Umsetzung erfolgen
und die Ausführungsplanung beginnen. Fertigstellungsziel der baulichen
Umsetzung ist 2028.

Weitere Einzelheiten zum Vorhaben können den Vergabeunterlagen auf der
Vergabeplattform entnommen werden (Unterlagen Nummerngruppe 500). Eine
Kurzbeschreibung der verfolgten Losbildung ist der Unterlage 510 zu
entnehmen.

Mit dieser Auftragsbekanntmachung wird die Vergabe von freiberuflichen
Leistungen für das folgende (Planer-)Los verfolgt:

Planerlos PL7-1: Losübergreifende Stromversorgung und elektrotechnische
Ausrüstung: Fachplanung § 55 HOAI.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71314000 Dienstleistungen im Energiebereich
71356400 Technische Planungsleistungen
71521000 Baustellenüberwachung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE123 Karlsruhe, Landkreis
NUTS-Code: DE122 Karlsruhe, Stadtkreis
Hauptort der Ausführung:

76287 Rheinstetten Der Polderraum erstreckt sich entlang des rechten
Rheinufers im Wesentlichen im Land- und Stadtkreis Karlsruhe zwischen
Rheinstetten-Neuburgweier (Rhein-km 353,8, 76287 Rheinstetten) im
Südwesten und dem Rheinhafendampfkraftwerk der EnBW (Rhein-km 359,3)
bei Karlsruhe-Daxlanden im Nordosten. Auch die Gemeinde Au am Rhein im
Landkreis Rastatt ist von dem Vorhaben tangiert.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

II.2.4.1) Teilbereich der mit dem zu vergebenden Auftrag zu bearbeiten
ist:

Die zu vergebenden Leistungen des Planerloses PL7-1 beziehen sich auf
Maßnahmen des Loses 7. Als wesentliche Objekte können hierbei genannt
werden:

BL7-1: Netzstation und Energieversorgung Pumpwerk Neuburgweier,

BL7-2: Netzstation und Energieversorgung Pumpwerk Süd/Steuerstand,

BL7-3: Netzanschluss, Netzstation N 812 im Rheinpark Rappenwört,

BL7-4: Netzanschluss, Netzstation N 409 am Fritschlachweg,

BL7-5: Netzstation und Energieversorgung Pumpwerk Nord,

BL7-6: Errichtung Stromversorgungsnetz für alle Betriebseinrichtungen
des Polders,

BL7-7: Elektrotechnische Ausrüstung von Einzelanlagen
(Bauwerken/Betriebseinrichtungen des Polders) mit Schaltanlagen der
Energieversorgung einschließlich zugehöriger MSR-Technik.

Eine detaillierte Übersicht aller zu bearbeitenden Bauwerke/Anlagen,
auch anderer Planerlose, ist der Unterlage 510 (Maßnahmenliste) der
Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform zu entnehmen.

In einem separat noch zu vergebenden, parallelen Planerlos PL7-2 werden
Planungsleistungen für die losübergreifende Leittechnik (Steuerung
aller Anlagen) bearbeitet werden. Mit diesem Planerlos PL7-2 sowie den
weiteren Planerlosen der Objekt- und Fachplanungen der Bauwerke sind
enge Abstimmungen zu Schnittstellen erforderlich.

II.2.4.2) Leistungsbild:

Die Aufgabenstellung gliedert sich in zwei Schwerpunkte (Ebenen):

Aufgabenschwerpunkt 1 (Gesamtprojektebene):

Konzeptentwicklung für eine gesicherte, übergeordnete Stromversorgung
aller Bauwerke mit elektrischen Anlagen,

Erarbeitung von Standardisierungsvorgaben für die elektrotechnische
Ausrüstung von Bauwerken im Rückhalteraum.

Aufgabenschwerpunkt 2 (Bauwerksebene):

Planung von elektrotechnischen Anlagen zur Energieversorgung von
Bauwerken einschließlich deren Verbrauchern sowie der
Anlagenautomatisierung bezogen auf die Energieversorgung. Die
Schnittstellen zu weiteren Fachplanungen sind die jeweilige
Gebäudeinstallation (ab Anschluss / Schaltanlage über Fachplaner der
anderen Lose) und die standardisierte Datenanbindung an die zentrale
Leittechnik (losübergreifend abzustimmen).

Das Leistungsbild PL7-1 beinhaltet für die zuvor genannten Objekte im
Wesentlichen die folgenden, zu erbringenden Leistungen:

1) Planung von Versorgungsnetzen zur elektrischen Stromversorgung für
räumlich verteilte Anschlussteilnehmer bis 2 MVA unter besonderer
Berücksichtigung einer hohen Verfügbarkeit gem. § 55 HOAI, LP 1-9 ohne
LP 4.

2) Planung elektrischer Ausrüstungen auf Spannungsebenen bis
einschließlich 20 kV zur Energieverteilung und zugehörige
Schnittstellen zur Anlagenautomatisierung, Messtechnik und
Kommunikationstechnik gem. § 55 HOAI, LP 1-9 ohne LP 4.

Weitere Einzelheiten können der Leistungsbeschreibung (Unterlage 302
der Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform) entnommen werden.

II.2.4.3) Stufenweise Beauftragung:

Die Beauftragung erfolgt stufenweise:

Stufe I = Grundauftrag: Entwicklung losübergreifender
Versorgungskonzepte sowie Leistungen zur Planung der Stromversorgung
bis zur Vorbereitung der Vergabeunterlagen (Leistungsphase 6)

Stufe II = optionale Leistungen: Leistungen der Bauphase (ab
Leistungsphase 7).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/09/2021
Ende: 31/12/2032
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die ausgeschriebene Vertragslaufzeit umfasst eine Dauer von ca. 8
Jahren bis zur geplanten Gesamtfertigstellung der Baumaßnahmen
(Terminziel: 2028) zuzüglich Gewährleistungszeit von 4 Jahren. Die
Laufzeit ist abhängig von verschiedenen Faktoren, u. a. dem Zeitplan
der weiteren Umsetzung. Die Leistungen des Auftragnehmers enden daher
erst nach Erledigung aller übernommenen Leistungen und nicht zwingend
am 31.12.2032.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV die Bewerber zur Abgabe
eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung
ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind.
Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) die Anzahl der Bewerber, nach
den folgenden, objektiven Auswahlkriterien: spez. Jahresumsatz, Anzahl
der Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld, Referenzen des Bewerbers, Maßnahmen
zur Gewährleistung der Qualität, Gesamteindruck der Bewerbung.

Nähere Einzelheiten können den Vergabeunterlagen auf der
Vergabeplattform entnommen werden (Unterlagen 120 Hinweise zum
Vergabeverfahren, 122 Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen, 123
Auswertungsbogen Auswahlkriterien).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Leistungen gemäß Nennung in Ziff. II.2.4)

Die optionalen Leistungen werden in Abhängigkeit des
Projektfortschrittes vom Vorhabenträger schriftlich abgerufen. Sofern
es sich um zusätzlich erforderliche Leistungen handelt, deren
Leistungsbild und Honorierung vertraglich noch nicht konkretisiert ist,
werden diese als Folgebeauftragung im Verhandlungsverfahren angefragt.

Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht
nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler
Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu
beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt
wird, eine Genehmigung nicht vorliegt, die weitere Finanzierung oder
erforderliche Flächen nicht gesichert sind, einzelne Teilleistungen
gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der
Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden
ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche
Leistungen erzielt wird.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Als Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung kann die Eintragung in
einem Berufs- oder Handelsregister wie folgt vorgelegt werden:

Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs-
oder Handelsregister oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf
andere Weise gemäß § 44 (1) VgV (ausgestellt nach dem 1.1.20202021, in
der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen
Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des
Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen, die
nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o. ä. verpflichtet sind,
durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die
Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung
des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.

Weitere Einzelheiten werden im Hinweispapier auf der Vergabeplattform
(Unterlage 120) dargelegt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweise für die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit werden u. a. verlangt:

a) Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 (4) Nr. 2 VgV),

b) Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem
Tätigkeitsbereich (§ 45 (4) Nr. 4 VgV),

c) Erklärung über die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens, die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Beschäftigtenzahl
im Tätigkeitsbereich des Auftrags (§ 46 (3) Nr. 2 und 8 VgV).

d) Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von
Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in
der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen
eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage (xml-Format) vom
Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch
bereitgestellt. Die EEE ist in elektronischer Form auszufertigen, mit
dem vollständigen Vor- und Zunamen des Erstellers zu versehen, zu
unterschreiben und mit dem Teilnahmeantrag über die in Ziff. I.3)
genannten Vergabeplattform elektronisch einzureichen (Datei/Ausdruck
vorzugsweise im pdf-Format). Ergänzend zur EEE und den darin
geforderten Erklärungen und Angaben werden weitere Belege zur Eignung
verlangt, die in dieser Bekanntmachung bzw. den ergänzenden Unterlagen
genannt sind.

e) Soweit zutreffend: Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen,
wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein
geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt
ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3)
und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit
dem Teilnahmeantrag eine entsprechende von allen Mitgliedern
rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in elektronischer Form
einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Vor
Vergabe/im Auftragsfall ist die Erklärung auf Anforderung im Original
vorzulegen. Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die
Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) für jedes Mitglied
einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV).

f) Soweit zutreffend: Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags
wird mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt,
welche Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als
Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom
beabsichtigten Unterauftragnehmer die EEE separat in elektronischer
Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV). Von Bewerbern, die zur Angebotsabgabe
aufgefordert werden und die beabsichtigen an Nachunternehmer einen
Unterauftrag zu vergeben, ist spätestens mit Abgabe des Angebots die
Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers nach § 47 (1) VgV
elektronisch vorzulegen.

g) Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehend genannten
Nachweise und Erklärungen auf Anforderung im Original vorzulegen.

Weitere Einzelheiten zu den geforderten Nachweisen werden im
Hinweispapier (Unterlage 120) auf der Vergabeplattform dargelegt.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweise für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit
werden insbesondere verlangt:

a) Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers (§ 46 (3) Nr. 1 VgV).
über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 20 Jahren seit
Datum der Bekanntmachung, die ganz oder teilweise den anstehenden
Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter
Mindeststandards).

b) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung
vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt
(Projektleitung [PL], stellvertretende Projektleitung [SPL]) und der
Funktion beim Bewerber.

c) Nachweis geeigneter Referenzen des verantwortlichen Personals (§ 46
(3) Nr. 1 VgV) (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards).
Hinweis: Da die Erfahrung des Personals bei den Zuschlagskriterien mit
gewertet wird, sind im Teilnahmewettbewerb zunächst PL und SPL zu
benennen. Deren Referenzen werden erst in der zweiten Stufe im
Verhandlungsverfahren verlangt.

d) Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur
Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen.

Weitere Einzelheiten zu den geforderten Nachweisen werden im
Hinweispapier (Unterlage 120) auf der Vergabeplattform dargelegt. In
den Vergabeunterlagen sind die Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie
Mindeststandards eingehend beschrieben; auf die Unterlagen Nr. 122-124
wird hiermit gesondert hingewiesen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindeststandards zu Ziff. III.1.3 a) (Referenzen Bewerber):

Vergleichbare Erfahrungen mit den geforderten Leistungen gemäß Ziff.
II.2.4). Für die Wertung geeigneter Referenzen gelten folgende
Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen
eindeutig hervorgehen müssen:

a) Mindestanforderung für alle Referenzen: 1. Fachplanung eines
elektrischen Stromversorgungsnetzes auf Nieder- und/oder
Mittelspannungsebene und/oder 2. Fachplanung Mess-, Steuer- und
Regelungstechnik im Bereich der Energieversorgung.

b) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 1 = Mindestreferenz) für
Fachplanung eines Stromversorgungsnetzes in einem Infrastrukturprojekt
(Baukosten E-Technik > 1 Mio. EUR). Zusatzpunkte ggf. bei: auch
Leistungen in der Realisierungsphase erbracht, für Infrastrukturanlagen
der Wasserwirtschaft, auch zugehörige MSR-Technik erbracht.

c) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 2 = Mindestreferenz) für
Fachplanung elektrotechnische Ausrüstung und/oder Mess-, Steuer- und
Regelungstechnik (MSR-Technik) aus dem Bereich Energieversorgung
(Schaltanlagen für technische Anlagen). Zusatzpunkte ggf. bei: auch
Leistungen in der Realisierungsphase erbracht, Anlage der
Wasserwirtschaft, auch Planung Stromversorgungsnetz erbracht.

d) Die Referenz Nr. 3 (keine Mindestreferenz) kann wird ebenso wie die
Referenzen Nr. 1 bis 2 einer differenzierteren Bewertung mit möglichen
Zusatzpunkten unterzogen, wie in b) und c) erwähnt.

e) Weitere Referenzen Nr. 4 bis 6 für weitere vergleichbare Erfahrungen
entsprechend den Mindestanforderungen Buchst. a). Für diese Referenzen
gelten die für die Mindestreferenzen in b) und c) genannten strengen
Anforderungen an die Baukosten nicht, sollten aber hinsichtlich
Vergleichbarkeit auch nicht um mehr als 30 % unterschritten werden.

f) Die Referenzen Nr. 1 bis 6 sind vom Bewerber (bei
Bietergemeinschaften: von mind. einem der Mitglieder) oder über
Eignungsleihe von dessen im aktuellen Verfahren benannten
Nachunternehmern vorzulegen. Dabei sind nur eigene, vom Bewerber oder
dessen Nachunternehmern erbrachte Leistungen anzuführen.

Mindeststandards zu Ziff. III.1.3 c) (Referenzen Projektleitung und
Stellvertretende Projektleitung):

Referenzen für die Projektleitung und die Stellvertretende
Projektleitung werden erst mit Angebotsabgabe gefordert und auch erst
mit dem Angebot gewertet. Diese Referenzen sind im Teilnahmewettbewerb
noch NICHT einzureichen.

Allgemein werden nachstehende Anforderungen als vorläufige Information
benannt, die Spezifizierung und die Vorgabe zur vorzulegenden Form
erfolgen mit der Angebotsaufforderung an die nach Ziff. II.2.9
ausgewählten Bewerber.

Von Projektleitung und Stellvertretender Projektleitung werden mit
Angebotsabgabe geeignete Referenzen wie folgt erwartet: Vergleichbare
Erfahrungen im Leistungsspektrum der vom Bewerber geforderten
Referenzen. Mindestens ein Projekt in verantwortlicher Position als
Projektleitung oder Hauptbearbeiter der geforderten Leistungen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Für die Erbringung der Leistung der verantwortlichen Projektleitung
wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur oder vergleichbar im Sinn
der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend.
Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist
vorzulegen (z. B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister).
Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person
anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine
Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch
diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal). Bei
Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für das Mitglied
beizufügen, welches die Projektleitung stellt.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Vertragsbedingungen sind den Unterlagen Nr. 400 ff. zu entnehmen.
Das Vorhaben ist geprägt von einem hohen Maß an Komplexität mit vielen
Teilmaßnahmen und Beteiligten und unterliegt umfangreichen Bedingungen
des Planfeststellungsbeschlusses. Auf die Projektunterlagen 500 ff.
wird verwiesen. Dies erfordert im Zuge der Umsetzung von allen
Beteiligten ein hohes Maß an Abstimmung und Flexibilität in der
Zusammenarbeit.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal:

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/05/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 01/06/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung
gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren
sind auf der in Ziff. I.3) genannten Vergabeplattform frei zugänglich
und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der
Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer
Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt.
Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und
werden dann automatisch über Ergänzungen/Änderungen informiert. Nicht
registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform
eigenständisch über evtl. Änderungen informieren.

Bekanntmachungs-ID: CXUEYYBYYHV
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [10]vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse: [11]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [12]vergabekammer@rpk.bwl.de
Internet-Adresse: [13]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung
(GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: [14]vergabekammer@rpk.bwl.de
Internet-Adresse: [15]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/04/2021

References

6. mailto:Thorsten.Daum@rpk.bwl.de?subject=TED
7. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Seiten/default.aspx
8. https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYBYYHV/documents
9. https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYBYYHV
10. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
11. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/
12. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
13. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/
14. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
15. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/

 
 
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