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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Leichlingen - Technische Planungsleistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2021040609580875048 / 171656-2021
Veröffentlicht :
06.04.2021
Angebotsabgabe bis :
03.05.2021
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71356400 - Technische Planungsleistungen
DE-Leichlingen: Technische Planungsleistungen

2021/S 66/2021 171656

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Leichlinger Bäderbetriebs- und
Beteiligungs-GmbH
Postanschrift: Am Büscherhof 1
Ort: Leichlingen
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 42799
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Alice Bosch
E-Mail: [6]alice.bosch@leichlingen.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [7]www.bluetenbad.com
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[8]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBTD1FS/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: BUSE Rechtsanwälte Steuerberater
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Postanschrift: Königsallee 100
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 40215
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Rechtsanwalt Carsten Steinert
E-Mail: [9]steinert@buse.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: [10]www.buse.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[11]https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBTD1FS
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunale Beteiligungsgesellschaft in der Rechtsform einer GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Betrieb der kommunalen Bäder in Leichlingen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung des Freibades in Leichlingen | Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb nach der VgV für die Fachplanung (Leistungsbild
Technische Ausrüstung) nach § 55 HOAI
Referenznummer der Bekanntmachung: LBB_VE742_Fachplanung TA Freibad
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71356400 Technische Planungsleistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftrag umfasst die Leistungen der Fachplanung (Leistungsbild
Technische Ausrüstung) nach § 55 HOAI und dort die Anlagengruppen 1, 4,
7 und 8 für die Sanierung des Freibades in Leichlingen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Hauptort der Ausführung:

Leichlingen 42799
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Leichlinger Bäderbetriebs- und Beteiligungs-GmbH, ein 100 %-iges
Tochterunternehmen der Stadt Leichlingen, plant die Sanierung des
Freibades in Leichlingen. Das Freibad wird rein saisonal betrieben und
liegt neben dem Hallenbad, das derzeit neu gebaut wird.

Das Freibad in Leichlingen wurde in den 1950-er Jahren am Rande der
Innenstadt errichtet. Den Leichlinger Bürger*innen standen ein
50-m-Stahlbetonschwimmbecken und ein kleines Kinderplanschbecken zur
Verfügung. Wegen vorliegender Mängel wurde das Freibad Anfang der
1990er Jahre geschlossen, nach sechs Jahren im Jahr 1999 jedoch
umfassend saniert und umgebaut. Dabei wurden die Funktionen getrennt:
der Körper des 50-m-Schwimmbeckens wurde in ein 25-m-Schwimmerbecken
(mit Sprunggrube und 3-m-Sprunganlage) und ein Nichtschwimmerbecken
aufgeteilt. Ein neuer Kleinkinderwassergarten in unmittelbarer Nähe
beider Becken rundete das Angebot ab. Es entstand eine Wasserfläche von
insgesamt 1 144 m^2. Zwischen beiden Schwimmbecken wurden ein
Technikgebäude mit aufgesetztem Schwimmmeister-Stand und ein
Schwallwasserbehälter errichtet.

Im Laufe der Jahre sind neue, zahlreiche bauliche und technische Mängel
aufgetreten. Um die Becken auch zukünftig nutzen zu können, ist daher
eine tiefergehende Sanierung des Stahlbetons erforderlich. Im gleichen
Zuge bietet sich eine energetische Optimierung, Herrichtung einer
durchgängigen Barrierefreiheit und Angebotsanpassung an die veränderte
Nachfragesituation an.

Im Frühjahr 2020 wurde der LBB eine Machbarkeitsstudie mit mehreren
Sanierungsvarianten vorgestellt, die die erforderlichen Maßnahmen zum
Erhalt des Bades aufzeigt und gleichzeitig die Modifikation des
Angebotes und der Funktionen des Freibades berücksichtigt. Dabei wurden
ebenfalls die mit der Realisierung verbundenen Investitionskosten
ermittelt und ein inhaltliches und zeitliches Umsetzungskonzept
dargelegt.

In der favorisierten Sanierungs-Variante werden die vorhandenen
Wasserflächen so qualifiziert, dass unter Beibehaltung der wesentlichen
Kernfunktionen bei quantitativer Reduktion eine hohe
Qualitätssteigerung stattfindet. Zusätzliche Spiel- und Spaßelemente
werden die Attraktivität des Angebotes deutlich steigern. Die
Wassertiefen werden in Funktionen unter Ausnutzung der vorhandenen
Becken-Geometrien angepasst. In die Becken werden schlaffe
Edelstahlauskleidungen gesetzt. Beckenköpfe und Rinnen werden ebenfalls
ersetzt. Konstruktion, Technik und Freianlagen werden desgleichen
saniert.

Für die Sanierung wird nach dem aktuellen Stand von geschätzten Kosten
in Höhe von ca. 2,89 Mio. EUR (netto) ausgegangen. Die geschätzten
Kosten umfassen die Kosten der Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276.

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Leistungen der
Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) nach § 55 HOAI und
dort die Anlagengruppen 1, 4, 7 und 8 (jeweils LPH 2-9).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/07/2021
Ende: 31/05/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Eignung nach Ziffer III.1.2) bis III.1.3). Eine detaillierte Matrix
mit Angabe der einzelnen Eignungskriterien sowie der Verteilung der
Punkte und Gewichtung dieser Kriterien ist dem Bewerbungsbogen zu
entnehmen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des
Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen
2 bis 3 in einer ersten Stufe. Weitere vorgesehene Stufen sind die
Leistungsphase 4 (Stufe 2), die Leistungsphasen 5 bis 7 (Stufe 3) sowie
die Leistungsphase 8 (Stufe 4) und die Leistungsphase 9 (Stufe 5). Die
Einzelheiten hierzu sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Ein
Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen
nachweisen:

Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123
Abs. 1 und Abs. 4 GWB, § 124 Abs. 1 GWB,

Erklärung über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister des
Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist,

Verpflichtungserklärung zum Mindestlohngesetz (MiLoG).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen
nachweisen:

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio.
EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die
Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der oben
genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die
Erklärung darf nicht älter als 12 Monate,

Sein. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden
Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist
jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den
Bewerbungsunterlagen vorzulegen,

Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren
gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen
nachweisen:

Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags
(Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) für Neubau, Umbau,
Sanierung und / oder Erweiterung von Hallen- und / oder Freibädern) in
den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Absatz 1 Nr. 1 in Verbindung
mit Absatz 4 Nr. 4 VgV,

Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3
Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 GWB,

Benennung der Projektleitung für das Projekt mit Qualifikation sowie
Erfahrungen des Projektleiters in vergleichbaren Projekten anhand von
Nachweisen und Referenzen (Fachplanung (Leistungsbild Technische
Ausrüstung) für Neubau, Umbau, Sanierung und/oder Erweiterung von
Hallen- und/oder Freibädern) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV (40 %),

Büroreferenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in den
letzten 5 Jahren (Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) für
Neubau, Umbau, Sanierung und / oder Erweiterung von Hallen- und/oder
Freibädern) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV (50 %),

Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der
Qualität seiner Dienstleistung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV (10 %).

Für den Nachweis der Eignung soll der Bewerbungsbogen zum
Teilnahmeantrag des Auftraggebers verwendet werden (siehe Ziffer VI.3))
Selbstverständlich kann der Eignungsnachweis entsprechend der
gesetzlichen Vorgaben auch in Form von Eigenerklärungen
(Präqualifikationsverzeichnis, Vorlage von Einzelnachweisen.

In Form von Eigenerklärungen) erbracht werden. Der Auftraggeber
akzeptiert die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
(EEE). Wenn dies zur angemessenen Durchführung des Verfahrens
erforderlich ist, kann der Auftraggeber Bewerber und Bieter, die eine
Eigenerklärung abgegeben haben, jederzeit während Des Vergabeverfahrens
auffordern, sämtliche oder einen Teil der Nachweise beizubringen. Der
Auftraggeber fordert in jedem Fall vor Zuschlagserteilung den Bieter,
an den der Auftrag erteilt werden soll und der bislang nur
Eigenerklärungen als vorläufigen Nachweis vorgelegt hat, auf, die
einschlägigen Nachweise unverzüglich beizubringen. Auf die Möglichkeit
der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV auch bei Bewerbergemeinschaften
wird hingewiesen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Bauvorlageberechtigte Architekten und Ingenieure.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Leichlinger Bäderbetriebs- und Beteiligungs-GmbH hat bei der
Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes
Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) zu beachten. Sie wird einen fairen
Wettbewerb um das wirtschaftlichste Angebot bei der Vergabe
öffentlicher Aufträge sicherstellen, bei gleichzeitiger Sicherung von
Tariftreue und Einhaltung des Mindestlohns.

Hierzu wird die Leichlinger Bäderbetriebs- und Beteiligungs-GmbH
Vertragsbedingungen verwenden,

durch die der Auftragnehmer verpflichtet ist, die in den § 2 Abs. 1
bis 4 TVgG-NRW genannten Vorgaben einzuhalten,

die ihr ein Recht zur Kontrolle und Prüfung der Einhaltung der
Vorgaben einräumen und dessen Umfang regeln und

die ihr ein außerordentliches Kündigungsrecht sowie eine
Vertragsstrafe für den Fall der Verletzung der in § 2 Abs. 1 bis 4
TVgG-NRW genannten Pflichten einräumen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/05/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 06/05/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges
Verfahren nach der VgV. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb,
die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch
die geeigneten Bewerber teilnehmen. Bereits an dieser Stelle weist die
Leichlinger Bäderbetriebs- und Beteiligungs-GmbH nochmals auf Ziffer
IV.1.5) dieser Bekanntmachung hin, wonach sie sich das Recht vorbehält,
nach § 17 Abs. 11 VgV den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen,
ohne in Verhandlungen einzutreten.

2. Die Bewerber sollen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des
Bewerbungsbogens zum Teilnahmeantrag digital beim Auftraggeber
einreichen. Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3) dieser
Bekanntmachung genannten URL kostenlos verfügbar.

3. Der Teilnahmeantrag ist digital über die Projektplattform
einzureichen. Die Abgabe des Teilnahmeantrags ausschließlich in
Papierform, per Fax, per E-Mail oder über das Bieterkommunikationstool
auf der Projektplattform ist nicht zugelassen.

4. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise
berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

5. Den höchstens 3 qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann
die Vergabeunterlagen für die Stufe 2 zum Download zur Verfügung
gestellt. Die übrigen Bewerber werden entsprechend der
vergaberechtlichen Erfordernisse über ihre Nichtberücksichtigung
informiert.

6. Für den Fall, dass mehr als 3 Bewerber die Eignungsanforderungen
erfüllen, erfolgt eine Auswahl entsprechend der Eignungskriterien wie
folgt:

Zur Gewichtung der einzelnen Eignungsnachweise sind die jeweiligen
Klammerzusätze aufgenommen.

Es findet eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt. Für
die entsprechend gewichteten Eignungskriterien erfolgt eine Bewertung
nach einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkte, deren Anforderungen für die
entsprechenden Kriterien transparent in dem Bewerbungsbogen aufgenommen
sind. Die erreichte Punktzahl wird sodann mit der Gewichtung
multipliziert und ergibt die gewichtete Punktzahl. Grundlage für die
Auswahl der 3 Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die im Ergebnis
höchsten Punktzahlen. Gibt es hier einen Gleichstand, kann der
Auftraggeber die Entscheidung per Los nach § 75 Abs. 6 VgV treffen. Die
Einzelheiten zum Vorgehen bei der Bewertung sind im Bewerbungsbogen
festgelegt.

7. Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern zu unterzeichnen. Im Falle
von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten
Vertreter zu unterzeichnen. Eine Einreichung der Unterlagen erfolgt in
Textform nach § 126b BGB.

8. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen
oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über die
Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf
Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden
Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende
Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren
Verfahren ausgeschlossen werden.

9. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie per E-Mail oder über die
Projektplattform bis spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe
der Teilnahmeanträge über die Projektplattform (in Ziffer I.3) ist die
URL genannt) gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen
erfolgt entsprechend der

Vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten auf
der Projektplattform, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YBTD1FS
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland über Bezirksregierung
Köln
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: [12]VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 2211472889
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter
Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt
unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/04/2021

References

6. mailto:alice.bosch@leichlingen.de?subject=TED
7. http://www.bluetenbad.com/
8. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBTD1FS/documents
9. mailto:steinert@buse.de?subject=TED
10. http://www.buse.de/
11. https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBTD1FS
12. mailto:VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de?subject=TED

 
 
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