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Titel :
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DEU-Bonn - Deutschland Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten Sicherungsdienstleistungen BVA Standort Berlin
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026070700493383816 / 465517-2026
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Veröffentlicht :
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07.07.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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31.10.2030
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Angebotsabgabe bis :
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11.08.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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79710000 - Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
79713000 - Bewachungsdienste
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DEU-Bonn: Deutschland Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Sicherungsdienstleistungen BVA Standort Berlin
2026/S 128/2026 465517
Deutschland Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten Sicherungsdienstleistungen BVA
Standort Berlin
OJ S 128/2026 07/07/2026
Auftragsbekanntmachung Sonderregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium
des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
E-Mail: B24.16@bescha.bund.de
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Sicherungsdienstleistungen BVA Standort Berlin
Beschreibung: Bewachungsdienstleistung in der Liegenschaft des Bundesverwaltungsamtes
(BVA) in Berlin
Kennung des Verfahrens: 72c07aa3-f4ca-4275-985b-72a2f1870eb8
Interne Kennung: B 24.16 - 0003/25/VV : 1
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Zentrale Elemente des Verfahrens: Der Auftrag umfasst soziale und andere besondere
Dienstleistungen.
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79713000 Bewachungsdienste
2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10365
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Bindefrist beginnt ab Ende der Angebotsfrist. Mit dem Angebot
sind als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen folgende Erklärungen
einzureichen: Eigenerklärung Ausschlussgründe, Eigenerklärung Sanktionen Russland und
Anlage Unternehmensdaten
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Nachweis gemäß Vergabeunterlagen
5. Los
5.1. Los: LOT-0000
Titel: Sicherungsdienstleistungen BVA Standort Berlin
Beschreibung: Gegenstand des Vertrages sind Bewachungsleistungen für das BVA in Berlin.
Für die Bewachung der Liegenschaft besteht für den Zeitraum 01.11.2026 bis 31.10.2030 der
Bedarf eines Sicherheitsdienstes. Optional kann der Vertrag einmalig um ein Jahr verlängert
werden. Die Bewachungsdienstleistun umfasst im Zeitraum vom 01.11.2026 - 30.04.2027
zudem eine Urlaubs- und Krankenvertretung des bestehenden BVA eigenen Wachpersonals.
Wichtig: Hierbei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Arbeitnehmerüberlassung. Die
Bewachungsdienstleistung wird ausschließlich dann abgerufen, wenn eine der beiden
Sicherheitskräfte des BVA urlaubs- oder krankheitsbedingt ausfallen. Eine
Arbeitnehmerüberlassung im Sinne des § 1 AÜG entsteht zwischen einem Verleiher und
einem Entleiher mit dem Inhalt, dass ein Arbeitnehmer von einem Arbeitgeber (Verleiher)
einem Dritten (Entleiher) gegen Entgelt und für bestimmte Zeit zur Arbeitsleistung überlassen
wird. In der Arbeitnehmerüberlassung würde der Arbeitnehmer in die Arbeitsorganisation des
Entleihers eingegliedert und dessen Weisungen unterliegen. All dies ist im hiesigen Verfahren
ausdrücklich nicht gegeben. Die Gesamtleistung bildet ein Los.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79713000 Bewachungsdienste
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10365
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/11/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/10/2030
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: § 15 Abs. 2 Vertrag: Auf Veranlassung der
Bedarfsträgerin ist die Auftraggeberin berechtigt, den Vertrag nach Ablauf der Festlaufzeit
gemäß Abs. (1) einmal um 1 Jahr zu verlängern. Im Falle der Inanspruchnahme der
Verlängerungsoption wird die Erklärung mindestens in Textform von der Auftraggeberin
spätestens sechs Monate vor Ende der Festlaufzeit gegenüber der Auftragnehmerin
vorgenommen. Eine Pflicht für die Auftraggeberin zur Inanspruchnahme dieser Optionen
besteht nicht.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Nebenangebote sind nicht zugelassen. Nachfolgend aufgeführte
Dokumente sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist mit dem Angebot einzureichen:
Angebotsformular Aufschlüsselung Stundenverrechnungssatz Pos. 1 bis Pos. 7 des
Angebotsformulars Vordruck Referenzen Eigenerklärung Ausschlussgründe Eigenerklärung
Sanktionen Russland Anlage Unternehmensdaten Eigenerklärung Auftragsverarbeitung
Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz Zertifizierungsnachweis gemäß DIN 77200-1 und DIN
77200-2 (sofern vorhanden, ist dieser bereits mit dem Angebot abzugeben) Eigenerklärung
zur Einleitung des Zertifizierungsverfahren DIN 77200 (sofern ein Zertifizierungsnachweis
nicht vorliegt, ist die Eigenerklärung mit dem Angebot abzugeben) Vordruck Sonstige
leistungsbezogene Erklärungen und Nachweise Unbedenklichkeitsbescheinigung der
Berufsgenossenschaft bzw. Befreiungsnachweis (ohne Vorlage - vom Bieter selbst
einzureichen) Erlaubnis Bewachungsgewerbe (ohne Vorlage - vom Bieter selbst einzureichen)
Gewerbenachweis bzw. Handelsregisterauszug (ohne Vorlage - vom Bieter selbst
einzureichen) Musterschichtplan (ohne Vorlage - vom Bieter selbst zu erstellen)
Eigenerklärung Auftragsverarbeitung Im Rahmen der Leistungserbringung wird eine
Auftragsverarbeitung erfolgen, d. h. es werden durch die künftige Auftragnehmerin
personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt. Deren Mitarbeiter werden auf
diese personenbezogenen Daten Zugriff erhalten bzw. diese Daten selbst im Rahmen Ihrer
Tätigkeit verwenden. Das Vergabeverfahren wird zugunsten eines oder mehrerer
Bedarfsträger durchgeführt. Bei der späteren Auftragsausführung ist daher der Bedarfsträger
für die Auftragsverarbeitung die verantwortliche Stelle. Aus diesem Grund wird der
Bedarfsträger nach der Zuschlagserteilung die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mit der
zukünftigen Auftragnehmerin abschließen. Der Inhalt dieser Vereinbarung wurde bereits
festgelegt. Die Vereinbarung steht mit den Vergabeunterlagen zum Download bereit. Die darin
genannten Anforderungen sind zu erfüllen und müssen bei der Angebotskalkulation
berücksichtigt werden. Bitte fügen Sie Ihrem Angebot die Eigenerklärung Auftragsverarbeitung
bei, in der Sie sich verpflichten, die in der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung getroffenen
Festlegungen im Fall der Auftragserteilung an Ihr Unternehmen einzuhalten. Eigenerklärung
Verpflichtungsgesetz Zum Nachweis, dass Sie als Bieter im Falle der Auftragserteilung eine
zur ordnungsgemäßen Leistungserbringung ausreichende Zahl an Mitarbeiter/innen
bereitstellen, die mit einer Verpflichtung im o.g. Sinne einverstanden sind, verlangt die
Vergabestelle von Ihnen die Eigenerklärung Verpflichtungsgesetz, die von Ihnen ausgefüllt mit
dem Angebot eingereicht werden muss. Verpflichtungserklärung VS-NfD Während der
Vertragsausführung ist eine Kenntnisnahme von Verschlusssachen nach dem
Geheimhaltungsgrad VS-NfD (Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch) möglich. Der
Bieter verpflichtet sich, die im Merkblatt für die Behandlung von VS (Geheimschutzhandbuch-
Anlage 4) Anlage 14_0824 VS-NfD Merkblatt festgelegten Bestimmungen einzuhalten und
die Verschlusssachen entsprechend zu behandeln, sofern bei der Leistungserbringung
Verschlusssachen verwendet werden oder die Leistung solche erfordert oder beinhaltet.
Sonstige leistungsbezogene Erklärungen und Nachweise Zur Verifizierung der Anforderungen
an die Leistungserbringung sind die nachfolgend aufgeführten Aufgaben- bzw.
Fragestellungen in Ihrem Angebot nachvollziehbar zu beantworten. Den Musterschichtplan zu
a) erstellen Sie bitte selbst und legen diesen dem Angebot bei. Für die Beantwortung der
Fragestellungen zu b) bis d) nutzen Sie bitte den Vordruck Sonstige leistungsbezogene
Erklärungen und Nachweise. a) Musterschichtplan Erläutern Sie Ihre Dienstorganisation für
die hier konkret in Rede stehende Bewachungsdienstleistung für das BVA Berlin anhand eines
in einem gesonderten Dokument beizufügenden Musterschichtplans. Beschreiben Sie darin
die Einhaltung, der in den Vertragsunterlagen enthaltenen Vorgaben, insbesondere die in der
Leistungsbeschreibung unter Ziffer 4.1.1 einzuhaltenden Einsatzzeiten sowie die
Durchführung von Pausen bzw. die Gestaltung der Pausenzeiten im Einklang mit den
geltenden Vorschriften und (mantel-) tariflichen Regelungen. b) Personaleinsatz Beschreiben
Sie den geplanten Personaleinsatz gem. den Anforderungen in Ziff. 4.1.1, 4.2.1 und 4.3.1 der
Leistungsbeschreibung und beziffern Sie die Anzahl der einzusetzenden Gesamtwachkräfte,
das von Ihnen eingesetzt wird, um die Bewachungsleistung in dem in der
Leistungsbeschreibung geforderten Umfang sicherzustellen. Gehen Sie insbesondere auch
darauf ein, wie Sie auf kurzfristige Personalausfälle reagieren. c) Erreichbarkeit der
Objektleitung Wie stellen Sie sicher, dass die Objektleitung die unter Ziffer 3.3
Leistungsbeschreibung angegebene Erreichbarkeit gewährleistet? d)
Beschwerdemanagement Wie reagieren Sie auf Beschwerden des Bedarfsträgers und in
welchem Zeitrahmen stellen Sie sicher, dass der Beschwerde wirksam abgeholfen wird?
Ausführungsbedingung über die Zertifizierung von Sicherungsdienstleistungen gemäß DIN
77200-1 und DIN 77200-2 Als Ausführungsbedingung gemäß § 128 Abs. 2 GWB wird der
Bieter im Falle der Zuschlagserteilung verpflichtet, folgende Sicherungsdienstleistungen:
Stationäre Sicherungsdienstleistungen: Empfangsdienst, Kontrolldienst. Mobile
Sicherungsdienstleistungen: Kontrolldienst, Interventionsdienst. für den
Unternehmensstandort bzw. Niederlassung, die die hiesige Leistung ausführen wird, gemäß
der Anforderungen der DIN 77200-1 und DIN 77200-2 zu erbringen und diese, sofern nicht
bereits bei der Angebotsabgabe vorliegend, gemäß den Bestimmungen der DIN 77200- 3 von
einer unabhängigen, akkreditierten Stelle zertifizieren zu lassen. Das Zertifizierungsverfahren
ist, sofern bei Angebotsabgabe noch nicht abgeschlossen, schnellstmöglich, spätestens
jedoch innerhalb von drei Monaten nach Zuschlagserteilung einzuleiten. Die Zertifizierung der
oben aufgeführten Sicherungsdienstleistungen ist für den Standort bzw. betreffenden
Niederlassung über die gesamte Vertragslaufzeit aufrechtzuhalten. Die hierfür anfallenden
Kosten trägt die Auftragnehmerin. Sofern vorhanden, ist bereits mit dem Angebot ein von
unabhängiger, akkreditierter Stelle erstellte Bescheinigung in Bezug auf das Vorhandensein
einer Zertifizierung gemäß den Anforderungen der DIN 77200-1 und DIN 77200-2 für Ihr
Unternehmen bzw. Niederlassungen beizulegen. Sofern ein Zertifizierungsnachweis zum
Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht vorgelegt werden kann, ist die Eigenerklärung zur
Einleitung des Zertifizierungsverfahrens DIN 77200 mit dem Angebot einzureichen.
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zum Nachweis der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens 3 geeigneten Referenzen in
Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den
Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar. Zu
den Referenzen sind folgende Angaben zu machen: Beschreibung der ausgeführten
Leistungen, Wert des Auftrages, Zeitraum der Leistungserbringung, Angabe der
zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen: Die
Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten
Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung
/Veröffentlichung). Als geeignet werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale
aufweisen: alle vorgelegten Referenzen müssen einen Objektschutzdienst
/Separatwachdienst umfassen; mindestens eine Referenz muss die Bewachung eines
Objektes mit einem mobilen Kontrolldienst umfassen; mindestens eine Referenz muss die
Bewachung eines Objektes mit einem Empfangsdienst umfassen; die Leistungserbringung
muss bei den drei Referenzen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe mindestens über einen
Zeitraum von einem Jahr erbracht worden sein. Die genannten Referenzprojekte müssen
abgeschlossen sein. Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen
wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Es gilt ein Mindestzeitraum von
einem Jahr ab Angebotsabgabe an die Leistungserbringung. Das Beschaffungsamt des BMI
entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung dieser Referenz.
Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden. Für die
Referenzen ist das Formular Vordruck Referenzen zu verwenden. Nutzen Sie da Formular
sofern erforderlich bitte mehrfach. Es sind nur 3 Referenzen gefordert. Es ist Ihnen
unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften
Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße
Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach
sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als
bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen. Das Beschaffungsamt des BMI
behält sich darüber hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den
Referenzen genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung
nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Sofern Sie aus
berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie
diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen
anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das
Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die
Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen
(geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen
Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie sofern es Ihnen z. B. aus
Geheimhaltungsgründen nicht möglich ist, den konkreten Auftragswert anzugeben, den Wert
des Auftrags auch in Margen angeben können (bspw. > 100.000 oder zwischen 100.000 und
200.000 ).
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit ist der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten drei
Geschäftsjahre (ein Jahresabschluss muss noch nicht erfolgt sein) anzugeben. Der Umsatz
muss mindestens 550.000,00 EUR pro Jahr betragen. Übersenden Sie hierzu bitte eine
Eigenerklärung in Form einer selbsterstellten Liste. Sofern Sie aus berechtigten Gründen die
Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe im Angebot dem
Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI
entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des
Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren)
Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr
möglich.
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für
Dienstleistungsverträge
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zum Nachweis der zum Ablauf der Angebotsfrist
bestehenden Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist die
Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigung muss eine Gültigkeit bis
mindestens zum Ende der Angebotsfrist aufweisen. Ausländische Bieter beachten bitte
Folgendes: Für die Ausführung der Leistungen muss der Betrieb der Auftragnehmerin bei der
zuständigen, deutschen Berufsgenossenschaft angemeldet sein. Sofern aufgrund
internationaler Vereinbarungen eine Befreiung von dieser Verpflichtung besteht, ist dies durch
eine Bescheinigung der deutschen Berufsgenossenschaft zu belegen (Befreiungsnachweis).
Der Befreiungsnachweis ist in diesem Fall dem Angebot beizufügen.
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zum Nachweis über die Erlaubnis zur Durchführung der
gewerbsmäßigen Bewachung ist die Erlaubnis gem. §°34 a Gewerbeordnung einzureichen.
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Dem Angebot ist ein Handelsregisterauszug beizulegen,
der den Registerinhalt mit dem letzten vorgenommenen Änderungsstand zum Zeitpunkt der
Angebotsabgabe wiedergibt. Sofern aus einem berechtigten Grund kein
Handelsregisterauszug eingereicht werden kann, ist ein gültiger Gewerbenachweis
vorzulegen, der den Registerinhalt mit dem letzten vorgenommenen Änderungsstand zum
Zeitpunkt der Angebotsabgabe wiedergibt.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste bedingungsgemäße Angebot erteilt.
Die Ermittlung erfolgt auf der Grundlage des besten Preis-Leistungsverhältnisses. Vorliegend
ergibt sich das beste Preis-Leistungsverhältnis aus dem geringsten Gesamtpreis inkl. der
gesetzlichen (Einfuhr-)Umsatzsteuer und sonstigen eventuell von der Auftraggeberin zu
tragenden Kosten z. B. Zollgebühren sowie Skontoabzug bei Erfüllung der in den
Vertragsunterlagen inkl. der Leistungsbeschreibung gestellten Mindestanforderungen. Der
Gesamtpreis ergibt sich aus dem Vordruck Angebotsformular . Wenn mehrere Angebote, die
für den Zuschlag in Frage kommen, denselben Gesamtpreis besitzen (Preisgleichheit),
entscheidet das Beschaffungsamt des BMI im Wege des Auslosungsverfahrens über den
Zuschlag. Das Auslosungsverfahren wird im Vieraugenprinzip durchgeführt.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.
html?id=873618
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=873618
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 11/08/2026 11:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 50 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß den Vorgaben der Vergabeunterlagen
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 11/08/2026 11:31:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Darüber verpflichtet sich die Auftragnehmerin
nur Personen einzusetzen, die geeignet eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit im Sinne des
Sicherheitsüberprüfungsgesetzes wahrzunehmen und Bereitschaft, sich einer erweiterten
Sicherheitsüberprüfung Ü2 im Sinne des § 9 Sicherheitsüberprüfungsgesetzes zu unterziehen.
Auf die Staatenliste (Stand: 08.06.2022) zur Anleitung zum Ausfüllen der
Sicherheitserklärung im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wird besonders hingewiesen.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf
Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren
gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Beschaffungsamt des BMI (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen
durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3
S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der
Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber
dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt das BeschA dem
Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb
von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der
Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den
Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1
GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser
Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf
elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach
Absendung der Information durch das BeschA. Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an
die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113
Bonn zu richten. Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die
Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer
weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden
Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern, vertreten
durch das Beschaffungsamt des BMI
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesrepublik Deutschland, vertreten
durch das Bundesministerium des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
8. Organisationen
8.1. ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium
des Innern, vertreten durch das Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: t:0049228996100
Postanschrift: Brühler Straße 3
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: B24.16@bescha.bund.de
Telefon: +49 22899610-5416
Fax: +49 2289961087-1000
Internetadresse: http://www.bescha.bund.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: bbbfda26-0e74-464f-9e1a-c57f7dd36cfb - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftragsbekanntmachung Sonderregelung
Unterart der Bekanntmachung: 20
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 06/07/2026 14:30:19 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 128/2026
Datum der Veröffentlichung: 07/07/2026
Referenzen:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=873618
https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873618
http://www.bescha.bund.de
http://www.bundeskartellamt.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202607/ausschreibung-465517-2026-DEU.txt
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