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Titel :
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DEU-Reutlingen - Deutschland Projektmanagement im Bauwesen Projektsteuerung Naturtheater Reutlingen
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026071301143201223 / 482736-2026
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Veröffentlicht :
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13.07.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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31.12.2029
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Angebotsabgabe bis :
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20.08.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
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DEU-Reutlingen: Deutschland Projektmanagement im Bauwesen
Projektsteuerung Naturtheater Reutlingen
2026/S 132/2026 482736
Deutschland Projektmanagement im Bauwesen Projektsteuerung Naturtheater Reutlingen
OJ S 132/2026 13/07/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Naturtheater Reutlingen e.V.
E-Mail: kurze@naturtheater-reutlingen.de
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber
subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Freizeit, Sport, Kultur und Religion
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Projektsteuerung Naturtheater Reutlingen
Beschreibung: Projektsteuerung Naturtheater Reutlingen
Kennung des Verfahrens: 019f3c79-eeea-4c4b-bb3f-ddbbcf6e24e6
Interne Kennung: VgV_NTR_Reutl_1_2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Das Verfahren wird als Offenes Verfahren gemäß § 15
VgV und § 97 ff. GWB durchgeführt.
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Carlo-Schmid-Straße 50
Stadt: Reutlingen
Postleitzahl: 72762
Land, Gliederung (NUTS): Reutlingen (DE141)
Land: Deutschland
2.1.3. Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 400 000,00 EUR
2.1.4. Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Das Vergabeverfahren für die Projektsteuerungsleistungen wird auf Grundlage § 15 VgV
und § 97 GWB als offenes Verfahren durchgeführt..
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: entfällt
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung: Die Eigenerklärung zu
Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu
Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung
(EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG
ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes
Mitglied beizufügen.
Betrug: Betrug oder Subventionsbetrug: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §
123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom
8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Bildung krimineller Vereinigungen: Die
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die
Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff.
23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung
gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist
die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Bildung terroristischer Vereinigungen: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123
GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr.
833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8.
April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Einstellung der beruflichen Tätigkeit: Die
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die
Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff.
23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung
gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist
die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Die
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die
Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff.
23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung
gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist
die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Insolvenz: Geldwäsche oder
Terrorismusfinanzierung: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und
nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in
der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022
und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei
Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Interessenkonflikt:
Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die
Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff.
23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung
gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist
die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Mangelhafte
Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach
§ 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom
8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Menschenhandel,
Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung: Die Eigenerklärung zu
Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu
Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung
(EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG
ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes
Mitglied beizufügen.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Mit
Insolvenz vergleichbares Verfahren: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123
GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr.
833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8.
April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Rein nationale Ausschlussgründe: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen
nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung
(EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates
vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Schwere Verfehlung: Die Eigenerklärung zu
Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu
Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung
(EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG
ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes
Mitglied beizufügen.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Täuschung: Die
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die
Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff.
23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung
gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist
die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Verstöße gegen arbeitsrechtl.
Verpflichtungen: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124
GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der
Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und
die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei
Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Verstöße gegen sozialrechtliche
Verpflichtungen: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124
GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der
Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und
die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei
Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Verstöße gegen umweltrechtliche
Verpflichtungen: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124
GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der
Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und
die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei
Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Verstöße
gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen: Die Eigenerklärung zu
Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu
Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung
(EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG
ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes
Mitglied beizufügen.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Verstöße gegen Verpflichtungen
zur Zahlung von Steuern oder Abgaben: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §
123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom
8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen
nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung
(EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates
vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen
nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung
(EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates
vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
Zahlungsunfähigkeit: Zahlungsunfähigkeit: Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §
123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom
8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung
einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Projektsteuerungsleistung Naturtheater Reutlingen
Beschreibung: Leistungsumfang: Projektsteuerung in Anlehnung an § 2 (Leistungsbild
Projektsteuerung) der AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 9 (Ausgabe 2025). Die Beauftragung
erfolgt stufenweise nach Maßgabe der unten aufgeführten Stufen. Bei den optional
aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zu Gunsten des
Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass die nur optional
anzubietenden Leistungen vom Auftraggeber beauftragt werden. Leistungen der 1. Stufe (fest
zur Beauftragung vorgesehen): Grundleistungen in Anlehnung an § 2 AHO Schriftenreihe
Heft 9 (Ausgabe 2025), siehe Anlage D der Vergabeunterlagen, Projektstufen 1-2. Leistungen
der 2. Stufe (optionale Beauftragung): Grundleistungen in Anlehnung an § 2 AHO
Schriftenreihe Heft 9 (Ausgabe 2025), siehe Anlage D, Projektstufen 3-5. Anzubieten sind im
Rahmen dieses Vergabeverfahrens sämtliche vom Auftraggeber nachgefragten Leistungen, d.
h. sowohl die fest als auch die optional zu beauftragenden Leistungen. Vertragsbeginn: 10
/2026 Vertragsende bei Beauftragung der optionalen Leistungen: 12/2029 zzgl. Abschluss
Fördermittelmanagement. Der Projektsteurer soll vor allem Qualität, Funktionalität, Kosten,
Terminvorgaben sowie sonstige Koordinations- und Unterstützungsleistungen erbringen. Dazu
gehören u. a. das Vorbereiten und die Durchführung folgender weiterer unterschwelliger
Vergabeverfahren (Leistungen SiGeKo, Beweissicherung, Artenschutz/ökologische
Baubegleitung). Die Kostensteuerung beinhaltet u. a. das Erfassen und Freigeben sämtlicher
Aufträge und Rechnungen. Dabei ist zu beachten, dass gemäß AHO und HOAI eine Prüfung
der Baurechnungen durch die jeweilige Fachplanung erfolgt. Von der Projektsteuerung wird
eine Plausibilitätsprüfung gemäß AHO unter Berücksichtigung der jeweils zu beachtenden
Vertragskonditionen erwartet. Dem Auftraggeber ist mindestens einmal monatlich eine
Auftrags- und Abrechnungsübersicht mit Prognoseansatz über das Gesamtvorhaben zur
Verfügung zu stellen. Folgende Leistungen werden durch den Auftraggeber erbracht und
entfallen aus dem Leistungsumfang der Projektsteuerung: siehe Anlage D. Zu berücksichtigen
sind folgende Terminvorgaben: JourFix vor Ort mit AG und Planungs- bzw. Baubeteiligten alle
3 Wochen für die Projektstufen 1 bis 5 während der Planungs- und Bauphase über den
Zeitraum von 10/2026 bis 12/2029. Die Jour Fix sind durch die Projektsteuerung
vorzubereiten, zu koordinieren und dokumentieren. Die Mitwirkung bei Planungs- und
Bauberatungen erfolgt taggleich an den noch zu vereinbarenden JourFix-Terminen und ist
nicht als gesonderter Termin vorzusehen. Die Protokollierung der Planungsrunden und
Bauberatungen erfolgt durch die Fachplanung. Besondere Leistungen Aufgrund der
finanziellen Unterstützung des Vorhabens durch Fördermittel sollen zur Einhaltung der
zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen die Leistungen der Projektsteuerung inkl.
Fördermittelmanagement in Anspruch genommen werden. Als besondere Leistung sind
zwingend anzugeben: Fördermittelmanagement: Zur umfassenden Unterstützung des AG hat
die Projektsteuerung eine umfassende Betreuung im Bereich Fördermittelmanagement und -
abrechnung vorzunehmen. Hierzu gehören die Beantragung, Buchung und digitale Sicherung
aller Fördermittelauszahlungen und Fördermittelbescheide, die Erarbeitung von Anträgen zur
Kostenabweichung bzw. Kostenerhöhung, die Unterstützung des Auftraggebers bei
förderrechtlichen Fragen, die Prüfung aller Rechnungen und Belege auf Förderfähigkeit, die
Zusammenstellung von Auszahlungsunterlagen und ggf. erforderlicher
Zwischenverwendungsnachweise sowie die Unterstützung bei der Erstellung des
Schlussverwendungsnachweises nach den Vorgaben des Bundes, bzw. angegliederter
Förderbehörden. Auch ist zur Transparenz für die Dauer der Auftragserbringung ein
passwortgeschützter Online-Zugang zur Projekt-, Fördermittel- und auftragsbezogenen
Buchhaltungs- Datenbank des Auftragnehmers erforderlich. Vergabestelle VgV: Die
Projektsteuerung hat die unter Punkt 4 genannten Leistungen vollumfänglich inhaltlich
zusammen zu stellen (Verwendung der vorliegenden Unterlagen), und für die Ausschreibung
vorzubereiten und zu begleiten. Der Leistungsumfang ergibt sich entsprechend AHO Heft Nr.
35. Vergabestelle VOB/A, VOB/A-EU: Die Projektsteuerung hat die erforderlichen
Bauleistungen nach inhaltlicher Zuarbeit (u.a. Planungsunterlagen, Leistungsverzeichnisse
etc.) zusammen zu stellen und für die jeweilige Ausschreibung vorzubereiten und zu begleiten
(u.a. Erstellung der Formblätter, Begleitung auf der Vergabeplattform, Submission, Erstellung
der Vergabedokumentation). Rückabwicklung der bestehenden Verträge: Aufgrund der
Fördermittelbestimmungen sind die bestehenden Verträge der Planungsleistungen (siehe
Losangabe unter Punkt 4) einvernehmlich aufzuheben. Es wird von der Projektsteuerung
erwartet, dass neben der Schadensminimierung eine Risikoabschätzung pro Auftrag erfolgt
und die Verhandlungen aktiv geführt werden. Leistungen nach RDG sind nicht umfasst. Im
Einzelfall kann sich der AG einen Rechtsberater zur Unterstützung heranziehen. Hinweis: Für
die monetäre Zahlungsabwicklung, das heißt sämtliche Ein- wie Auszahlvorgänge, ist der AG
zuständig. Zur Gewährleistung einer ordentlichen Abrechnung sowie Abruf von Fördermitteln
ist das als Besondere Leistung beschriebene Management durch die Projektsteuerung
zuständig. Die Gesamtprojektkosten werden derzeit auf 7,519 Mio. EUR brutto geschätzt. Die
anrechenbaren Kosten für die Projektsteuerungsleistungen betragen gerundet 6.005.000,00
Euro netto (KG 200 bis 700, ohne KG 711 und 713). Grundlage ist die fortgeschriebene
Kostenberechnung vom 18.01.2024 entsprechend Anlage A der Vergabeunterlagen.
Interne Kennung: LOT-0001
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Leistungen der 2. Stufe: Grundleistungen in Anlehnung an § 2
AHO Schriftenreihe Heft 9 (Ausgabe 2025), siehe Anlage D der Vergabeunterlagen:
Projektstufen 3-5. Besondere Leistungen: Fördermittelmanagement: Zur umfassenden
Unterstützung des AG hat die Projektsteuerung eine umfassende Betreuung im Bereich
Fördermittelmanagement und -abrechnung vorzunehmen. Hierzu gehören die Beantragung,
Buchung und digitale Sicherung aller Fördermittelauszahlungen und Fördermittelbescheide,
die Erarbeitung von Anträgen zur Kostenabweichung bzw. Kostenerhöhung, die Unterstützung
des Auftraggebers bei förderrechtlichen Fragen, die Prüfung aller Rechnungen und Belege auf
Förderfähigkeit, die Zusammenstellung von Auszahlungsunterlagen und ggf. erforderlicher
Zwischenverwendungsnachweise sowie die Unterstützung bei der Erstellung des
Schlussverwendungsnachweises nach den Vorgaben des Bundes, bzw. angegliederter
Förderbehörden. Auch ist zur Transparenz für die Dauer der Auftragserbringung ein
passwortgeschützter Online-Zugang zur Projekt-, Fördermittel- und auftragsbezogenen
Buchhaltungs- Datenbank des Auftragnehmers erforderlich. Vergabestelle VgV: Die
Projektsteuerung hat die unter Punkt 4 genannten Leistungen vollumfänglich inhaltlich
zusammen zu stellen (Verwendung der vorliegenden Unterlagen), und für die Ausschreibung
vorzubereiten und zu begleiten. Der Leistungsumfang ergibt sich entsprechend AHO Heft Nr.
35. Vergabestelle VOB/A, VOB/A-EU: Die Projektsteuerung hat die erforderlichen
Bauleistungen nach inhaltlicher Zuarbeit (u.a. Planungsunterlagen, Leistungsverzeichnisse
etc.) zusammen zu stellen und für die jeweilige Ausschreibung vorzubereiten und zu begleiten
(u.a. Erstellung der Formblätter, Begleitung auf der Vergabeplattform, Submission, Erstellung
der Vergabedokumentation). Rückabwicklung der bestehenden Verträge: Aufgrund der
Fördermittelbestimmungen sind die bestehenden Verträge der Planungsleistungen (siehe
Losangabe unter Punkt 4) einvernehmlich aufzuheben. Es wird von der Projektsteuerung
erwartet, dass neben der Schadensminimierung eine Risikoabschätzung pro Auftrag erfolgt
und die Verhandlungen aktiv geführt werden. Leistungen nach RDG sind nicht umfasst. Im
Einzelfall kann sich der AG einen Rechtsberater zur Unterstützung heranziehen.
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Reutlingen
Postleitzahl: 72762
Land, Gliederung (NUTS): Reutlingen (DE141)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Befähigung: Teilnahmeberechtigt sind
Bieter, die zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur berechtigt sind
oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 89/48/EWG
verfügen. Juristische Personen sind zur Teilnahme an der Ausschreibung berechtigt, wenn für
die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der zu
oben genanntem Führen der Berufsbezeichnung berechtigt ist. Die Anforderungen sind auch
durch eine Bietergemeinschaft nachzuweisen. Mindestens ein Mitglied muss diese
Anforderung erfüllen.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Ausschlussgründe: Die Eigenerklärung zu
Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu
Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung
(EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG
ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes
Mitglied beizufügen.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Allgemeine Bedingungen: Es wird darauf hingewiesen,
dass das mit der Projektsteuerung zu beauftragende Unternehmen nicht gleichzeitig auch mit
Planungsleistungen für das Vorhaben beauftragt werden soll. Mehrfachbewerbungen im
Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem
Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden
Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote
völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind alle
natürlichen und juristischen Personen, welche die in der Vergabebekanntmachung geforderte
Eignung aufweisen sowie Bewerbergemeinschaften, die die Eignungsanforderungen erfüllen.
Die gemeinsame Beteiligung mit weiteren Unternehmen ist als Bewerbergemeinschaft oder
unter Einbindung von Nachunternehmen nach Maßgabe der Vorgaben dieser
Vergabeunterlagen möglich. Bewerbergemeinschaften: Unternehmen können sich für die
Teilnahme an diesem Verfahren zu Bewerbergemeinschaften zusammenschließen.
Bewerbergemeinschaften stehen Einzelbewerbern gleich. Eine nachträgliche Bildung von
Bewerbergemeinschaften nach Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht
zulässig. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
abzugeben, in welcher sie die Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft
darstellen, einen bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft benennen und
erklären, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im
Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Eignungsleihe / Unterauftragnehmer: Ein Bewerber
kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und
berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen
(Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen
dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist
der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum
Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung der europaweiten
Vergabebekanntmachung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren
Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die
Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und §
124 Abs. 1 GWB auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend
dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123
Abs. 1 bis 4 GWB vor, so ist das Unternehmen auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb
einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1
GWB vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag noch nicht zu
benennen.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über das Bestehen einer
Haftpflichtversicherung: Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit
einer Deckungssumme in Höhe von mind. EUR 5,0 Mio. für Personen- und Sachschäden
sowie Vermögensschäden oder Eigenerklärung, im Auftragsfalle einen entsprechenden
Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Durchschnittliche Beschäftigtenzahl: Eigenerklärung,
aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl
seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (2023, 2024, 2025). Es gilt
folgende Mindestforderung: Die durchschnittliche Beschäftigungszahl der vergangenen drei
Geschäftsjahre muss mindestens sieben Mitarbeitende betragen. Die Teilnehmer werden
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nichterfüllung der Mindestanforderung den
zwingenden Ausschluss des Teilnehmerantrages aus der weiteren Wertung im Verfahren zur
Folge hat, ohne dass eine Nachforderung erfolgt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von Erfahrungen im Bereich Projektsteuerung
: Es gilt folgende Mindestanforderung: Vorlage von drei Referenzprojekten, davon A. ein
Projekt, das mit Sonder-Fördermitteln des Bundes (z. B. KulturInvest, National bedeutsame
Kulturdenkmäler, etc.) auf Basis der RZBau finanziert wurde/wird und sich mind. in
Projektstufe 3 nach AHO befindet, B. ein abgeschlossenes Hochbauprojekt aus dem
Nutzungsbereich Kunst/Kultur/Veranstaltung (u.a. Theatereinrichtungen, Museen,
Veranstaltungshallen etc.), C. ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes und abgeschlossenes
Hochbauprojekt mit Gesamtbaukosten von höchstens 7,5 Mio. Euro brutto Das
Referenzprojekt zu A soll sich ab frühestens 01.01.2019 in Planung bzw. Umsetzung befinden
oder in diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein. Bei den Referenzprojekten nach B und
C darf frühestens ab 01.01.2019 ein Baubeginn erfolgt sein. Anzugeben sind darüber hinaus
der Auftraggeber einschließlich Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der konkrete
Leistungserbringungszeitraum bzw. das voraussichtliche Ende der Leistungserbringung, die
erbrachten bzw. beauftragten Leistungen und das Honorarvolumen der Projektsteuerung
sowie eine kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild. Bei den Referenzprojekten muss es
sich um unterschiedliche Projekte handeln; ein Projekt kann nicht als Referenz in zwei oder
drei Kategorien vorgelegt werden. Die geforderten Mindestreferenzen sind von
Bietergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis von Erfahrungen im
Fördermittelmanagement: Vorlage von einem Referenzprojekt, welches nicht als Nachweis im
Bereich der Projektsteuerung bereits aufgeführt ist. Das Projekt muss im Zeitraum seit
01.01.2019 umgesetzt worden sein und ein Gesamtbaukostenvolumen von mind. 5,0 Mio.
Euro brutto besitzen. Anzugeben ist u. a., dass im Referenzprojekt die Antragstellung auf
Bewilligung von Fördermitteln des Bundes oder eines Bundeslandes, die Zahlungs- und
Fördermittelbuchhaltung über den gesamten Projektverlauf erbracht wurde sowie die
Erstellung von Zwischen- und Endverwendungsnachweisen erfolgt ist. Die Darstellung
laufender Projekte ist nicht möglich. Anzugeben sind darüber hinaus der Auftraggeber
einschließlich Kontaktdaten eines Ansprechpartners, der konkrete
Leistungserbringungszeitraum bzw. das voraussichtliche Ende der Leistungserbringung, die
erbrachten bzw. beauftragten Leistungen und das Honorarvolumen.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 20 Punkten ein. Gewertet wird
das geprüfte Gesamthonorar Gesamtwert der Leistung/Wertungssumme gesamt laut
Angebotsformular. Die Höchstpunktzahl von 20 Punkten erhält das Angebot mit dem
niedrigsten Honorar. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,5-fachen des niedrigsten
Honorars. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte.
Beschreibung: Höhe des angebotenen Honorars/Wertungssumme gesamt (Gesamtwert der
Grund- und Besonderen Leistungen, brutto). Grundlage für die Honorarbetrachtung ist der § 6
AHO, Heft Nr. 9, Stand 2025. Honorarzone: Die Projektklasse IV wird vorgegeben. Der
Angebotswert der Grundleistungen in Stufe 1 ist als Mitarbeitenden-Stundensatz anzugeben,
multipliziert mit der wertungsrelevanten Stundenkontingent-Vorgabe des AG. Der
Angebotswert der Grundleistungen in Stufe 2 ist in Prozent zu den Anrechenbaren Kosten
vorzugeben. Zuschlag gemäß § 6, Ziff. 4c AHO, Heft Nr. 9, Stand 2025: Entfällt. Begründung:
Bei dem Bauvorhaben handelt es sich überwiegend um einen Ersatzneubau.
Nebenkostenpauschale: Anzubieten ist eine Nebenkostenpauschale, diese kann auch 0
sein. Mit dieser Pauschale sind sämtliche Nebenkosten gemäß § 7 AHO, Heft Nr. 9, Stand
2025 abgegolten. Stundensätze und Pauschalen: Bitte benennen Sie im Honorarangebot den
kumulierten Projektstundensatz für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte
Leistungen, welche u.a. als Besondere Leistung gesondert beauftragt werden, sofern sie
nicht in den Grundleistungen enthalten sind. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. dem
anzugebenden Nebenkostensatz sowie der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Bitte geben
Sie darüber hinaus auch eine Terminpauschale (ganztags/halbtags) an. Abweichungen von
den aufgeführten Honorarvorgaben im Rahmen der Angebotsabgabe werden als Änderung an
den Vergabeunterlagen gewertet und führen zum Verfahrensausschluss.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Für die Bewertung der konzeptionellen Zuschlagskriterien stellt der
Auftraggeber die jeweils positiven und negativen Angebotsinhalte je Bieter des jeweiligen
Zuschlagskriteriums gegenüber. Auf dieser Grundlage erfolgt sodann die Bewertung der
eingereichten Angebote für das jeweilige Zuschlagskriterium durch Punktevergabe
entsprechend BT-540.
Beschreibung: Krit. 2.1: Schriftliche Darstellung zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall und
zum Umgang mit dem Steuerungs- und Koordinationsaufwand für die spezielle
Projektsteuerungsaufgabe inkl. der besonderen Leistungen, Umgang mit den
Planungsbeteiligten. Der Auftraggeber möchte sich im Rahmen des Verfahrens einen
Eindruck von der Steuerungsphilosophie des Bieters verschaffen. Erwartet wird eine
Konzeptbeschreibung, in welcher die Organisation und Herangehensweise sowie der Umgang
mit dem Steuerungs- und Koordinationsaufwand für die spezielle Projektsteuerungsaufgabe
inkl. der besonderen Leistungen sowie der Umgang mit den Planungsbeteiligten plausibel und
nachvollziehbar dargestellt werden. Zu berücksichtigen sind folgende Aspekte:
Herangehensweise, Erreichbarkeit, Kommunikation, Berichtswesen, Steuerungselemente zum
reibungslosen Projektablauf, externe Schnittstellen. Erwartet wird eine Konzeptbeschreibung,
in welcher die o.g. Punkte plausibel und nachvollziehbar dargestellt werden. Der Bieter soll
darstellen, wie er die Abarbeitung der vertraglich geschuldeten Leistungen unter
Berücksichtigung der zugrunde liegenden Anforderungen, Vorgaben, Besonderheiten,
Projektzielen und Projektrisiken beabsichtigt. Die Darstellung ist auf max. 4 DIN A4 Seiten zu
begrenzen. Bei den einzureichenden Unterlagen soll es sich nur um eine Angebotsunterlage
im Sinne des § 77 Abs. 1 VgV handeln. Eine solche Angebotsunterlage besteht aus
Beschreibungen und/oder Darstellungen, die darlegen oder visualisieren, wie der Bieter den
Auftrag im Falle einer Zuschlagserteilung auszuführen beabsichtigt. Der Auftraggeber verlangt
keine Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen für die gestellte Steuerungsaufgabe im Sinne
des § 77 Abs. 2 VgV. Aufbau, Umfang, Form usw. der Beschreibung sind dem Bieter nach
seiner freien Wahl überlassen. Bitte denken Sie an § 76 Abs. 2 S. 3 VgV, wonach
unaufgefordert eingereichte Ausarbeitungen unberücksichtigt bleiben. Die geforderten Seiten
sind pro Zuschlagskriterium zu nummerieren, Seiten über der vorgegebenen maximalen
Seitenzahl werden in der Wertung nicht berücksichtigt. Für die Bewertung der konzeptionellen
Zuschlagskriterien stellt der Auftraggeber die jeweils positiven und negativen Angebotsinhalte
je Bieter des jeweiligen Zuschlagskriteriums gegenüber. Auf dieser Grundlage erfolgt sodann
die Bewertung der eingereichten Angebote für das jeweilige Zuschlagskriterium durch
Punktevergabe wie folgt: Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich
verständlich. Der aufgezeigte Konzeptansatz ist für alle Punkte sehr gut nachvollziehbar und
überzeugt - 50,00 Pkt. Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in
sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt, der aufgezeigte Konzeptansatz ist
nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend - 37,50 Pkt. Es wurden mehr als 50 % der
angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Konzeptansatz ist nur in Teilen
überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend -
25,00 Pkt. Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50% der
Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Konzeptansatz ist
nicht überzeugend - 12,50 Pkt. Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung
von weniger als 50% der Fragen unverständlich und/ oder in großen Teilen widersprüchlich.
Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend - 0,00 Pkt. Kein Konzept eingereicht
/beigefügt - Ausschluss vom weiteren Verfahren. Bei den qualitativen Wertungskriterien ist zu
beachten, dass das im Vergleich mit anderen Angeboten jeweils beste Angebot in einem
Zuschlagskriterium nicht automatisch die maximale Punktzahl erhält. Eine Bewertung als nur
in Teilen überzeugende Lösung hat also immer auch eine Bewertung mit 50 % der maximal zu
erreichenden Punkte zur Folge, auch wenn alle anderen Lösungen in diesem Kriterium zum
Beispiel nur als nicht überzeugend bewertet werden. Seitens des AG ist zudem erwünscht,
dass die Bieter einen Online-Zugang für die Buchhaltung und Fördermittelverwaltung
anbieten. Bieter, die dies nicht anbieten, erhalten 0 Punkte. Der Bieter kann bei seiner
Beschreibung zur Verdeutlichung seiner Ideen auf Projekte eingehen, die er in der
Vergangenheit bereits realisiert hat bzw. derzeit realisiert. Auch sind Bezüge zum hiesigen
Bauvorhaben möglich. Die Umsetzung und der Umgang mit Bau- und Planungsbeteiligten zur
Planungsumsetzung sind darzulegen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 50
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Für die Bewertung der konzeptionellen Zuschlagskriterien stellt der
Auftraggeber die jeweils positiven und negativen Angebotsinhalte je Bieter des jeweiligen
Zuschlagskriteriums gegenüber. Auf dieser Grundlage erfolgt sodann die Bewertung der
eingereichten Angebote für das jeweilige Zuschlagskriterium durch Punktevergabe
entsprechend BT-540.
Beschreibung: Krit. 2.2: Personaleinsatzplan, Personelle Besetzung Das Bauvorhaben ist
einem engen Zeitplan unterworfen. Deshalb ist dem Auftraggeber die Betrachtung der internen
Organisation und Struktur innerhalb des Projektteams zur reibungslosen Durchführung
besonders wichtig. Zu diesem Zweck ist der Bieter aufgefordert, mit seinem Angebot einen
Personaleinsatzplan mit folgenden Aspekten in die Darstellung aufzunehmen: Erwartet
werden Angaben mindestens zu - Vorgesehene Projektleitung - Nachweis der beruflichen
Qualifikation zum Tragen der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur. Abschluss mind.
Dipl.-Ing. (FH) oder gleichwertig (z.B. Master), Vorlage der Bescheinigung über den
Studienabschluss. Mindestanforderung an den Projektleiter ist eine einschlägige
Berufserfahrung von mind. 10 Jahren im Fachbereich Projektsteuerung durch Darstellung der
persönlichen Erfahrungen von Projektsteuerungsaufgaben in Hochbau; - Stellvertretende
Projektleitung - Nachweis der beruflichen Qualifikation zum Tragen der Berufsbezeichnung
Architekt oder Ingenieur. Abschluss mind. Bachelor / stattl. Geprüfter Techniker. (Vorlage der
Bescheinigung über den Studienabschluss); - Verantwortliches Mitglied:
Fördermittelmanagement; - Verantwortliches Mitglied: Vergabestelle VgV; - Verantwortliches
Mitglied: Vergabestelle VOBA, VOB/A-EU; Darüber hinaus sind Angaben zum
Personaleinsatzplan mit folgenden Aspekten in die Darstellung aufzunehmen: -
Vertretungsregelung; - Aufgabenverteilung, Organisation; - interdisziplinäres Fachwissen
(Schwerpunkte: Planungs- und Bauwesen, Baurecht, Vergaberecht, Fördermittelwesen).
Darzustellen sind darüber hinaus Methoden des Qualitätsmanagements /ISO
Zertifizierungsstandard. Erwartet wird ein vollständiges und nachvollziehbares
Personalkonzept zu den o.g. Aspekten auf max. 6 Seiten DIN A4. Die geforderten Anlagen zur
Eignung (z.B. Studienabschluss) können als gesonderte Anlage zum Zuschlagskriterium 2.2
vorgelegt werden und werden nicht im Rahmen der geforderten 6 Seiten gewertet. Für die
Bewertung der konzeptionellen Zuschlagskriterien stellt der Auftraggeber die jeweils positiven
und negativen Angebotsinhalte je Bieter des jeweiligen Zuschlagskriteriums gegenüber. Auf
dieser Grundlage erfolgt sodann die Bewertung der eingereichten Angebote für das jeweilige
Zuschlagskriterium durch Punktevergabe wie folgt: Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut
aufgearbeitet und in sich verständlich. Der aufgezeigte Konzeptansatz ist für alle Punkte sehr
gut nachvollziehbar und überzeugt - 15,00 Pkt. Die eingereichten Unterlagen sind
angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt, der
aufgezeigte Konzeptansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend - 11,25 Pkt. Es
wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Konzeptansatz
ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht
überzeugend - 7,50 Pkt. Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als
50% der Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte
Konzeptansatz ist nicht überzeugend - 3,75 Pkt. Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund
der Beantwortung von weniger als 50% der Fragen unverständlich und/ oder in großen Teilen
widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend - 0,00 Pkt. Kein
Konzept eingereicht/beigefügt - Ausschluss vom weiteren Verfahren. Bei den qualitativen
Wertungskriterien ist zu beachten, dass das im Vergleich mit anderen Angeboten jeweils beste
Angebot in einem Zuschlagskriterium nicht automatisch die maximale Punktzahl erhält. Eine
Bewertung als nur in Teilen überzeugende Lösung hat also immer auch eine Bewertung mit 50
% der maximal zu erreichenden Punkte zur Folge, auch wenn alle anderen Lösungen in
diesem Kriterium zum Beispiel nur als nicht überzeugend bewertet werden. Seitens des AG ist
zudem erwünscht, dass die Bieter einen Online-Zugang für die Buchhaltung und
Fördermittelverwaltung anbieten. Bieter, die dies nicht anbieten, erhalten 0 Punkte. Der Bieter
kann bei seiner Beschreibung zur Verdeutlichung seiner Ideen auf Projekte eingehen, die er in
der Vergangenheit bereits realisiert hat bzw. derzeit realisiert. Auch sind Bezüge zum hiesigen
Bauvorhaben möglich. Die Umsetzung und der Umgang mit Bau- und Planungsbeteiligten zur
Planungsumsetzung sind darzulegen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Für die Bewertung der konzeptionellen Zuschlagskriterien stellt der
Auftraggeber die jeweils positiven und negativen Angebotsinhalte je Bieter des jeweiligen
Zuschlagskriteriums gegenüber. Auf dieser Grundlage erfolgt sodann die Bewertung der
eingereichten Angebote für das jeweilige Zuschlagskriterium durch Punktevergabe
entsprechend BT-540.
Beschreibung: Krit. 2.3: Kostenverfolgung: Der Auftraggeber möchte sich ein Bild von der
Vorgehensweise des Bieters hinsichtlich der Budgetverfolgung und der Kosteneinhaltung bzw.
explizit bei auftretenden Kostenänderungen verschaffen. Dafür soll der Bieter darlegen, wie
die Kostenkontrolle/-verfolgung und die Kostensteuerung im Unternehmen durchgeführt
werden. Der AG strebt im Rahmen der Vertragsabwicklung aufgrund der
Fördermittelbeteiligung ein möglichst großes Maß an Verfahrenstransparenz und einen hohen
Informationsgrad an. Vor diesem Hintergrund wird positiv bewertet, ob der Bieter dem
Auftraggeber für die gesamte Dauer der Auftragserbringung einen passwortgeschützten
Online-Zugang zur Fördermittel- und auftragsbezogenen Buchhaltungs-Datenbank des
Auftragnehmers einräumen wird. Durch diesen Online-Zugang muss der Auftraggeber einen
transparenten und tagesaktuellen Überblick über den jeweils aktuellen Stand der
Kostenprognose, die Auftragswerte und die Ausgaben sowie die Verwendung von
Fördermitteln haben. Zusätzlich muss der Zugriff auf digitalisierte Vertrags-, Rechnungs-, und
Bescheiddokumente gewährleistet sein. Alle Buchungsinformationen müssen sowohl als
Bildschirmansicht zur bloßen Informationsdarstellung als auch als Datenbankauswertung inkl.
Download-Möglichkeit von bearbeitbaren Datensätzen im Dateiformat .xlsx zugänglich sein.
Der vorgesehene Online-Zugang ist durch den Bieter in seinem Angebot plausibel zu
beschreiben bzw. zu belegen. Der Einsatz des Online-Zugangs ist im Auftragsfalle ab dem
ersten Tag der Leistungserbringung sicherzustellen. Die vom Bieter eingereichte Darstellung
soll zudem Aussagen zu folgenden Fragen enthalten: - Zu welchem Zeitpunkt wird der AG
über Kostenveränderung informiert?; - Wie erfolgt die Aufbereitung der Konfliktsituation
gegenüber dem AG?; - Welche lösungsorientierten Methoden oder Ansätze kommen zum
Einsatz?; - Erörterung möglicher Probleme, die durch die von Seiten des Auftraggebers
angestrebte Budgetgröße zu erwarten sind sowie Erläuterung, wie der Umgang mit diesen
Problemen (Projektrisiken) erfolgt. Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und
Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal 4 Seiten
DIN A4 einzuschränken. Für die Bewertung der konzeptionellen Zuschlagskriterien stellt der
Auftraggeber die jeweils positiven und negativen Angebotsinhalte je Bieter des jeweiligen
Zuschlagskriteriums gegenüber. Auf dieser Grundlage erfolgt sodann die Bewertung der
eingereichten Angebote für das jeweilige Zuschlagskriterium durch Punktevergabe wie folgt:
Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Der
aufgezeigte Konzeptansatz ist für alle Punkte sehr gut nachvollziehbar und überzeugt - 15,00
Pkt. Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich.
Sämtliche Punkte sind berücksichtigt, der aufgezeigte Konzeptansatz ist nachvollziehbar und
mehrheitlich überzeugend - 11,25 Pkt. Es wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte
beantwortet. Der aufgezeigte Konzeptansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der
Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend - 7,50 Pkt. Die eingereichten
Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50% der Fragen unverständlich und/oder in
Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Konzeptansatz ist nicht überzeugend - 3,75 Pkt. Die
eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50% der Fragen
unverständlich und/ oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist
nicht überzeugend - 0,00 Pkt. Kein Konzept eingereicht/beigefügt - Ausschluss vom weiteren
Verfahren. Bei den qualitativen Wertungskriterien ist zu beachten, dass das im Vergleich mit
anderen Angeboten jeweils beste Angebot in einem Zuschlagskriterium nicht automatisch die
maximale Punktzahl erhält. Eine Bewertung als nur in Teilen überzeugende Lösung hat also
immer auch eine Bewertung mit 50 % der maximal zu erreichenden Punkte zur Folge, auch
wenn alle anderen Lösungen in diesem Kriterium zum Beispiel nur als nicht überzeugend
bewertet werden. Seitens des AG ist zudem erwünscht, dass die Bieter einen Online-Zugang
für die Buchhaltung und Fördermittelverwaltung anbieten. Bieter, die dies nicht anbieten,
erhalten 0 Punkte. Der Bieter kann bei seiner Beschreibung zur Verdeutlichung seiner Ideen
auf Projekte eingehen, die er in der Vergangenheit bereits realisiert hat bzw. derzeit realisiert.
Auch sind Bezüge zum hiesigen Bauvorhaben möglich. Die Umsetzung und der Umgang mit
Bau- und Planungsbeteiligten zur Planungsumsetzung sind darzulegen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 15
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/019f3c79-eeea-
4c4b-bb3f-ddbbcf6e24e6/zustellweg-auswaehlen
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe.de/unterlagen/019f3c79-eeea-4c4b-bb3f-
ddbbcf6e24e6/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 20/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 102 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von
Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen sind vorbehalten. Ein Anspruch auf
Nachforderung besteht nicht. Im Falle der nicht form- und fristgerechten Nachlieferung liegt ein
Ausschlussgrund vor.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 20/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Vergütung entsprechend den einschlägigen Vorschriften (BGB,
AHO) und den Vertragsinhalten
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften sind unter
Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach §
160 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn 1. der Antragssteller oder Bieter den geltend gemachten
Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt; 2. erkennbare Verstöße gegen
Vergabevorschriften in der Bekanntmachung nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung genannten Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden; 3. erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in den
Vergabeunterlagen nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungs- (u. a. im
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen
Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind. Der Antrag ist schriftlich einzureichen bei: Vergabekammer Baden-Württemberg beim
Regierungspräsidium Karlsruhe Kapellenstraße 17 76131 Karlsruhe Telefon: 0721 926-8730
Telefax: 0721 926-3985 Email: vergabekammer@rpk.bwl.de Internet: https://rp.baden-
wuerttemberg.de
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Naturtheater Reutlingen e.V.
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Naturtheater
Reutlingen e.V.
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Naturtheater Reutlingen e.V.
Registrierungsnummer: DE165378073
Postanschrift: Carlo-Schmid-Str. 50
Stadt: Reutlingen
Postleitzahl: 72762
Land, Gliederung (NUTS): Reutlingen (DE141)
Land: Deutschland
E-Mail: kurze@naturtheater-reutlingen.de
Telefon: 0049 7121 270766
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium
Karlsruhe
Registrierungsnummer: 0721 9268730
Postanschrift: Kapellenstraße 17 76131 Karlsruhe
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: 0721 926-8730
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 019f3c7a-83ec-45fd-a271-ad33c41f9891 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 09/07/2026 15:27:40 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 132/2026
Datum der Veröffentlichung: 13/07/2026
Referenzen:
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202607/ausschreibung-482736-2026-DEU.txt
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