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Titel :
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DEU-Bautzen - Deutschland Kinder- und Jugendfürsorgeleistungen Offene Jugendwerkstatt 2026
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026082401134307896 / 583915-2026
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Veröffentlicht :
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24.08.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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31.12.2027
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Angebotsabgabe bis :
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22.09.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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85311300 - Kinder- und Jugendfürsorgeleistungen
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DEU-Bautzen: Deutschland Kinder- und Jugendfürsorgeleistungen Offene
Jugendwerkstatt 2026
2026/S 162/2026 583915
Deutschland Kinder- und Jugendfürsorgeleistungen Offene Jugendwerkstatt 2026
OJ S 162/2026 24/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Bautzen
E-Mail: vergabe5@lra-bautzen.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Offene Jugendwerkstatt 2026
Beschreibung: Offene Jugendwerkstatt 2026
Kennung des Verfahrens: 01a01f22-7d32-4b77-9cd1-67c4851ca78c
Interne Kennung: 26 272 5
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85311300 Kinder- und Jugendfürsorgeleistungen
2.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Hoyerswerda
Postleitzahl: 02977
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Besonders geeignet für:selbst# Hinweis zur Einreichung von
Nebenangeboten: Nebenangebote sind nicht zugelassen Mit dem Angebot ist einzureichen:
Angebotsschreiben Leistungsbeschreibung Vertrag allgemeine Bieterdarstellung
Referenzen und Erfahrungen des Bieters Nachweis über Räumlichkeiten Anlage E.1
Qualifizierung des einzusetzenden Personals Formblatt Abrechnung Fahrkosten Teilnehmer
Formblatt Praktikumsvertrag Konzept FB 124 - Eigenerklärung zur Eignung
Eigenerklärung aufgrund Verordnung (EU) Nr. 833/2014 i.d.Fassung Art. 1 Ziff. 23 VO (EU)
2022/576 -Zertifikat für die Zulassung des Trägers Folgende Erklärungen werden Ihnen zur
Verfügung gestellt und sind dem Angebot im Bedarfsfall entsprechend der Aufforderung zur
Abgabe eines Angebots (FB 631) beizufügen: FB 233 - Verzeichnis der
Nachunternehmerleistungen FB 234 - Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft FB 235 -
Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen FB 236 -
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen Anlage E.2 Gesamtübersicht Personaleinsatz
(nach Zuschlagserteilung, vor Maßnahmebeginn) Die Erklärung zur Bieter-/
Arbeitsgemeinschaft und zu den Leistungen/ Kapazitäten anderer Unternehmen sind soweit
zutreffend mit dem Angebot einzureichen. Bei dem Einsatz von Nachunternehmen sind von
diesem zusätzlich das FB 124 - Eigenerklärung zur Eignung bzw. deren Präqualifikation, die
Eigenerklärung aufgrund Verordnung (EU) mit dem Angebot einzureichen. Bei Einsatz von
Nachunternehmen ist deren Eignung/ Präqualifikation auf gesondertes Verlangen
nachzuweisen. Bei dem Einsatz von Nachunternehmen sind von diesem zusätzlich das FB
124 - Eigenerklärung zur Eignung bzw. deren Präqualifikation, die Eigenerklärung aufgrund
Verordnung (EU) mit dem Angebot einzureichen. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist deren
Eignung/ Präqualifikation auf gesondertes Verlangen nachzuweisen. Der Bieter hat zum
Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben zu machen:1. Anlage B Allgemeine
Bieterdarstellung : Angaben zum Unternehmen, zum Unternehmenssitz, zur Rechtsform, zur
Gründung, Anzahl der Mitarbeiter, Angaben zur Qualifizierung der Mitarbeiter, Angaben zum
Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Aus-und Weiterbildung.2. Anlage C Referenzen und
Erfahrungen des Bieters .3. Anlage D Nachweis über Räumlichkeiten in Bezug auf etwaige
ausgeschriebene/ laufende Maßnahmen.4. Anlage E.1 Qualifizierung des einzusetzenden
Personals : Beruflicher Abschluss/ Qualifizierung, Einsatz, pädagogische Eignung,
Berufserfahrungen, geplanter Stundeneinsatz. Mit dem Angebot sind ein Maßnahmenkonzept,
Anlage B Allgemeine Bieterdarstellung , Anlage C Referenzen und Erfahrungen des Bieters ,
Anlage D Nachweis über Räumlichkeiten , Anlage E.1 Qualifizierung des einzusetzenden
Personals einzureichen. Anlage E.2 Gesamtübersicht Personaleinsatz ist nach
Zuschlagserteilung, i.d.R. 4 Wochen spätestens jedoch 2 Wochen vor Maßnahmebeginn
nachzuweisen. Die Erklärung zur Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft und zu den Leistungen/
Kapazitäten anderer Unternehmen sind soweit zutreffend mit dem Angebot einzureichen.
Hinweis zum Formblatt 124_LD: Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen
Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124_LD Eigenerklärung
zur Eignung vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen
die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert,
reicht die Angabe der Nummer, unter der diese im Präqualifikationsverzeichnis (s.o.) geführt
werden. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der
Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der Eigenerklärung zur
Eignung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen,
die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache
beizufügen. Das Formblatt Eigenerklärungen zur Eignung ist erhältlich: Siehe
Vergabeunterlagen; zu beachten: Der Bieter hat zum Nachweis seiner Fachkunde,
Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit mit Angebotsabgabe die Eigenerklärung zur Eignung mit
folgenden Angaben einzureichen: Umsätze des Unternehmens aus letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren, soweit sie vergleichbare Leistungen betreffen, die mit der zu vergebenden
Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen
Unternehmen ausgeführten Leistungen; Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden
Leistung vergleichbar sind (mind. 3 Referenzen aus letzten 3 Kalenderjahren); Angaben zu
Arbeitskräften; Angaben zur Eintragung in das Berufsregister; Angabe Insolvenzverfahren und
Liquidation; Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die
Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt; Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben u.
Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung; Angaben zur Mitgliedschaft bei der
Berufsgenossenschaft. Der Nachweis der Eignung kann auch mittels
Präqualifikationsnachweis geführt werden. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf
gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung
für die Präqualifikation erfüllen.Im Rahmen der Wertung der Angebote findet eine Prüfung der
Eignung der Bieter hinsichtlich der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
entsprechend der hierfür vorgelegten Nachweise sowie eine Prüfung des Angebotspreises
statt. Die Bewertung der Qualitätskriterien wird anhand der Bewertungsmatrix der Leistung
vorgenommen. In dieser werden 10 Einzelkriterien innerhalb von drei unterschiedlich
gewichteten Wertungsbereichen zusammengefasst. Die Leistungspunkte werden durch eine
Bewertung der Qualität mittels der einzelnen Wertungskriterien und deren Gewichtung
realisiert. Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt mittels der Erweiterten
Richtwertmethode nach UfAB 2018, wie in der Bewertungsmatrix - Erweiterte
Richtwertmethode nach UfAB 2018 dargestellt. Hierbei ist für die abschließende Bewertung
das Entscheidungskriterium Leistung der Bewertungsmatrix der Leistung maßgeblich.
Zunächst werden die ermittelten Leistungspunkte mit dem ermittelten Preis aller wertbaren
Angebote ins Verhältnis gesetzt und die daraus resultierende Kennzahl für jedes dieser
Angebote entsprechend skaliert. Im Anschluss daran findet eine Prüfung der Angebote nach
einem Schwankungsbereich ausgehend von der Kennzahl des bis dahin führenden
Angebots von 15 % statt. Hierbei werden die ermittelten Leistungspunkte und die ermittelten
Preise derjenigen Angebote erfasst, welche sich im errechneten Schwankungsbereich
befinden. Abschließend erfolgt die Ermittlung des wirtschaftlichsten dieser Angebote nach
dem festgelegten Entscheidungskriterium Leistung. Sollten hierbei zwei oder mehrere Bieter
den gleichen Leistungspunktwert erreichen, erfolgt die Zuschlagserteilung auf das preislich
günstigere Angebot. Die einzelnen Unterkriterien und deren Gewichtung ergeben sich aus den
Bewerberbedingungen und der den Vergabeunterlagen beigefügten Matrix.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: Erklärung, dass keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV
vorliegen.
Betrug: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach
§§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123,
124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§
123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Erklärung, dass keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Erklärung, dass
keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Erklärung,
dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Erklärung, dass keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Erklärung,
dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV
vorliegen.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach
§§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher
Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Erklärung, dass
keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe
nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe
nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Zahlungsunfähigkeit: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48
VgV vorliegen.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe
nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Erklärung,
dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Erklärung, dass keine
Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Erklärung,
dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB, § 48 VgV vorliegen.
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Offene Jugendwerkstatt gemäß § 16 Absatz 1 Satz 2 Nr. 2 i. V. m. § 16 h SGB II i.V.m §
45 Absatz 1 Nr. 1 SGB III i.V.m. § 13 SGB VIII für Hoyerswerda
Beschreibung: Offene Jugendwerkstatt gemäß § 16 Absatz 1 Satz 2 Nr. 2 i. V. m. § 16 h SGB
II i.V.m § 45 Absatz 1 Nr. 1 SGB III i.V.m. § 13 SGB VIII: Leistungsgegenstand ist die
Konzeption und Durchführung einer Maßnahme welche sich aus 85 %
Eingliederungsleistungen nach § 16 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 1 SGB
III und 15 % Leistungen der Jugendberufshilfe nach § 13 SGB VIII zusammensetzt. Die
Anerkennung des Auftragnehmers als Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII wird
vorausgesetzt. Die Offene Jugendwerkstatt soll junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer
Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße
auf Unterstützung angewiesen sind, langfristig an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
heranführen. Ressourcen sollen erkannt und gestärkt, vorhandene Hemmnisse verringert bzw.
beseitigt und Kompetenzen erworben werden, um die Teilnehmer auf berufliche
Folgemaßnahmen oder die Vermittlung in Ausbildung/ Arbeit vorzubereiten. Die berufliche
Integration ist ein Fernziel, auf das zielgerichtet und konsequent zugearbeitet werden soll. Die
Teilnehmer sollen einen leichten Zugang zum Angebot der Offenen Jugendwerkstatt haben.
Es wird ein niedrigschwelliger Ansatz verfolgt. Die sozialpädagogische Arbeit mit den
Teilnehmern bildet einen Schwerpunkt. Aufsuchende Arbeit steht bei Bedarf sowohl beim
leichten Zugang zum Angebot der Offenen Jugendwerkstatt, als auch während der Teilnahme
an der Offenen Jugendwerkstatt im Fokus. Die Ziele der Maßnahme sind individuell im
Rahmen der Hilfeplanung zu vereinbaren. Wesentliche mittel- und langfristige Ziele sind:
Entwicklung von Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen; Entwicklung und Festigung einer
Tagesstruktur; Stärkung der Persönlichkeit; Übernahme und Stärkung von
Eigenverantwortung; soziale, gesellschaftliche und kulturelle Integration; Steigerung der
Belastbarkeit; Aufbau und Festigung einer Lern- und Arbeitsmotivation; bei Bedarf Entwicklung
von Motivation zur Teilnahme am Angebot der Offenen Jugendwerkstatt mittels aufsuchender
Arbeit. Bei minderjährigen Teilnehmern werden die Sorgeberechtigten in die Hilfeplanung
intensiv mit einbezogen, um so eine ganzheitliche Unterstützung des Entwicklungsprozesses
der Teilnehmer zu fördern. Die Maßnahme ersetzt bzw. kompensiert nicht die allgemeine
Schulpflicht der jungen Menschen. Zielgruppe: Die Offene Jugendwerkstatt richtet sich an
benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren bis zur Vollendung des 27.
Lebensjahres, mit komplexen Problemlagen und einer häufig instabilen persönlichen Situation.
Zur Zielgruppe gehören auch Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund.
Hier liegen zum einen Sprachbarrieren und viele Unsicherheiten bezüglich des Lebens,
Arbeitens und des Ausbildungssystems in Deutschland vor, zum anderen gilt es aber auch
Fluchterfahrungen zu be- und verarbeiten. Zielgruppe können auch erwerbsfähige,
hilfebedürftige junge Menschen im SGB II-Leistungsbezug sein, die ihren Meldepflichten und
Beratungsterminen in der Eingliederung des Jobcenters nicht nachkommen und sich der
Zusammenarbeit mit dem Fallmanager entziehen. In die offene Jugendwerkstatt können auch
Teilnehmer integriert werden, die keine Leistungen nach SGB II beantragt haben, wenn die
Voraussetzungen der Leistungsberechtigung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit vorliegen.
Maßnahmeort ist Hoyerswerda. Als zusätzliche Maßnahmeorte gelten aufgrund der
aufsuchenden Hilfen die Aufenthaltsorte der Teilnehmer, i. d. R. Wohnsitz, der gewöhnliche
und/oder der tatsächliche Aufenthalt sowie bei Bedarf auch Orte, an denen
sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung erfolgt, z. B. Beratungsstellen, Behörden
und sonstige Netzwerkpartner. Personalschlüssel: Sozialpädagoge: 1,75 VzÄ; Anleiter d.
Maßnahme: 1 VzÄ. Der im Personalschlüssel abgebildete Wert 1 entspricht einer
wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden. Die Maßnahme ist für insgesamt 12
Teilnehmerplätze zu konzipieren. Die Wochenstundenzahl der Teilnehmer beträgt maximal 20
Stunden. Alle weiteren Einzelheiten entnehmen Sie bitte den beigefügten
Verdingungsunterlagen.
Interne Kennung: LOT-0001
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 85311300 Kinder- und Jugendfürsorgeleistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: 1. Option: 01.01.2028 31.12.2028, 2. Option: 01.01.2029
31.12.2029. Die Maßnahme und die beiden Optionen haben jeweils eine Laufzeit von 12
Monaten.
5.1.2. Erfüllungsort
Stadt: Hoyerswerda
Postleitzahl: 02977
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2027
5.1.4. Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag verlängert sich einmalig um die Dauer
der Vertragslaufzeit, wenn die Auftraggeber die Verlängerung spätestens 2 Monate vor Ablauf
der Vertragslaufzeit gegenüber dem Auftragnehmer schriftlich erklären. Im
Verlängerungszeitraum sind vom Auftragnehmer dieselben Leistungen zu gleichen
Konditionen wie im Angebotsschreiben zu erbringen. Der Vertrag kann sich ein zweites Mal
um die Dauer der Vertragslaufzeit verlängern, wenn die Auftraggeber die Verlängerung
spätestens bis zum 31.10.2028 gegenüber dem Auftragnehmer schriftlich erklären. Es besteht
auch die Möglichkeit, die erste Option der Vertragsverlängerung nicht in Anspruch zu nehmen,
aber die zweite Option zu ziehen. In diesem Fall muss dies ebenso bis zum 31.10.2028
schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer erklärt werden. Die Nutzung/ Nichtnutzung der
Verlängerungsoption durch die Auftraggeber ist an keinerlei Bedingungen und
Voraussetzungen geknüpft. Es bedarf hierzu keiner Begründung.
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Noch nicht bekannt
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bieter muss über die erforderlichen
wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügen,
insbesondere über einen bestimmten Mindestjahresumsatz, einschließlich eines bestimmten
Mindestjahresumsatzes im vakanten Tätigkeitsbereich. Auf gesondertes Verlangen ist eine
Erklärung über den Gesamtumsatz und gegebenenfalls den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich
des vakanten Auftrags; für die letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen. Ebenfalls kann der
Nachweis/Abschluss einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe
verlangt werden
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt mittels der Erweiterten
Richtwertmethode nach UfAB 2018, wie in der Matrix dargestellt. Dabei wird die Leistung in
drei Wertungsbereiche eingeteilt. Diese fliesen zu folgenden Anteilen in die
Leistungsbewertung ein: 1. Wertungsbereich - Inhalt, Methode, Strategie zu 40 %; 2.
Wertungsbereich - personelle und sächliche Ressourcen zu 35 % und 3. Wertungsbereich -
Trägerkriterien zu 25 %. Die einzelnen Unterkriterien und deren Gewichtung ergeben sich aus
den Bewerberbedingungen und der den Vergabeunterlagen beigefügten Matrix.
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien
ausgedrückt werden kann: Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt mittels der
Erweiterten Richtwertmethode nach UfAB 2018, wie in der Bewertungsmatrix - Erweiterte
Richtwertmethode nach UfAB 2018 dargestellt. Hierbei ist für die abschließende Bewertung
das Entscheidungskriterium Leistung der Bewertungsmatrix der Leistung maßgeblich.
Zunächst werden die ermittelten Leistungspunkte mit dem ermittelten Preis aller wertbaren
Angebote ins Verhältnis gesetzt und die daraus resultierende Kennzahl für jedes dieser
Angebote entsprechend skaliert. Im Anschluss daran findet eine Prüfung der Angebote nach
einem Schwankungsbereich ausgehend von der Kennzahl des bis dahin führenden
Angebots von 15 % statt. Hierbei werden die ermittelten Leistungspunkte und die ermittelten
Preise derjenigen Angebote erfasst, welche sich im errechneten Schwankungsbereich
befinden. Abschließend erfolgt die Ermittlung des wirtschaftlichsten dieser Angebote nach
dem festgelegten Entscheidungskriterium Leistung.
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen (oder Teile davon) offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.de/unterlagen/01a01f22-7d32-
4b77-9cd1-67c4851ca78c/zustellweg-auswaehlen
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe.de/unterlagen/01a01f22-7d32-4b77-9cd1-
67c4851ca78c/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 22/09/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 59 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung von Unterlagen erfolgt im Rahmen von § 56
VgV.Eine Nachforderung des Angebotsschreibens sowie Teilen davon und/ oder des
Leistungsverzeichnisses sowie Teilen davon erfolgt nicht. Eine Nachforderung fehlender
Preisangaben bleibt hiervon unberührt.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 22/09/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: LRA Bautzen
Eröffnungstermin Beschreibung: digital, über die Vergabeplattform
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Personalschlüssel: Sozialpädagoge
/Sozialpädagogin für Maßnahme = 1,75 VzÄ; Anleiter/in für Maßnahme = 1 VzÄ. Der im
Personalschlüssel abgebildete Wert 1 entspricht einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40
Stunden. Als Mindeststandard beim Sozialpädagogen wird ein abgeschlossenes Studium der
Sozialpädagogik/ Sozialen Arbeit (Diplom, Bachelor oder Master) erwartet. Pädagogen
(Diplom, Magister Artium, Bachelor, Master) mit den Ergänzungsfächern bzw.
Studienschwerpunkten Sozialpädagogik oder Jugendhilfe werden ebenfalls zugelassen.
Pädagogen ohne die genannten Ergänzungsfächer müssen innerhalb der letzten 5 Jahre
mindestens eine einjährige Berufserfahrung mit der Zielgruppe nachweisen. Dieser
Mindeststandard wird für 0,75 VzÄ in der Maßnahme vorgegeben. Darüber hinaus liegt die
Aufteilung der restlichen 1,0 VzÄ in der konzeptionellen Entscheidungsfreiheit des
Auftragnehmers. Genaueres dazu in der Leistungsbeschreibung
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: gemäß VOL/B und Vertragsunterlagen
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein
Nachprüfungsverfahren nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit: 1) der Antragsteller
den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2)
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht
spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Landratsamt Bautzen
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Landratsamt
Bautzen
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt:
Landratsamt Bautzen
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Bautzen
Registrierungsnummer: 14625-LK01-63
Postanschrift: Bahnhofstraße 9
Stadt: Bautzen
Postleitzahl: 02625
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Landratsamt Bautzen, Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabe5@lra-bautzen.de
Telefon: +49 3591 5251 23313
Fax: +49 3591 5250 23313
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion
Sachsen
Registrierungsnummer: entfällt
Postanschrift: Braustraße 2
Stadt: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land, Gliederung (NUTS): Leipzig (DED52)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419773800
Fax: +49 3419771049
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 01a01f24-26c6-43fc-9e60-21014fb64ea0 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/08/2026 12:19:05 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 162/2026
Datum der Veröffentlichung: 24/08/2026
Referenzen:
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202608/ausschreibung-583915-2026-DEU.txt
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