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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DEU-Dierdorf - Deutschland Softwarepaket und Informationssysteme Erweiterung der bestehenden (Net) Backup-Infrastruktur für die Evangelische Klinikum Westerwald gGmbH
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2026082701031315821 / 591962-2026
Veröffentlicht :
27.08.2026
Anforderung der Unterlagen bis :
07.09.2026
Angebotsabgabe bis :
14.09.2026
Dokumententyp : Ausschreibung
Produkt-Codes :
30233000 - Medienspeicher- und -lesegeräte
48000000 - Softwarepaket und Informationssysteme
48517000 - IT-Softwarepaket
48620000 - Betriebssysteme
48732000 - Datensicherheitssoftwarepaket
48820000 - Server
DEU-Dierdorf: Deutschland Softwarepaket und Informationssysteme
Erweiterung der bestehenden (Net) Backup-Infrastruktur für die Evangelische
Klinikum Westerwald gGmbH

2026/S 165/2026 591962

Deutschland Softwarepaket und Informationssysteme Erweiterung der bestehenden (Net)
Backup-Infrastruktur für die Evangelische Klinikum Westerwald gGmbH
OJ S 165/2026 27/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Lieferleistungen

1. Beschaffer

1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Evangelisches Klinikum Westerwald gGmbH
E-Mail: ojauch@goerg.de
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber
subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit

2. Verfahren

2.1. Verfahren
Titel: Erweiterung der bestehenden (Net)Backup-Infrastruktur für die Evangelische Klinikum
Westerwald gGmbH
Beschreibung: Im Zuge der Übernahme des Krankenhausstandortes Hachenburg durch das
Evangelische Klinikum Westerwald ergeben sich zusätzliche Anforderungen an die
bestehende IT-Infrastruktur sowie an die zentral bereitgestellten IT-Services. Der Standort
Hachenburg ist organisatorisch und technisch in die bestehende IT-Landschaft des
Auftraggebers zu integrieren. Hierzu müssen bestehende Infrastrukturkomponenten, Systeme
und Lizenzen bedarfsgerecht erweitert werden, um einen sicheren, stabilen und einheitlich
administrierbaren IT-Betrieb am übernommenen Standort zu ermöglichen. Konkret führt die
Übernahme des Krankenhausstandortes Hachenburg zu einem zusätzlichen Bedarf an
Infrastrukturkomponenten und Softwarelizenzen in mehreren zentralen Bereichen der IT. Die
bestehende IT-Umgebung des Auftraggebers muss entsprechend erweitert werden, damit die
zusätzlichen Systeme, Endanwender und Anwendungen des Standortes Hachenburg
vollständig in die bestehenden zentralen Betriebs-, Sicherheits-, Backup- und
Administrationsstrukturen integriert werden können. Im Bereich der Datensicherung bestehen
bereits zentrale Backup-Infrastrukturen auf Basis von NetBackup und Veeam. Durch die
Integration des Standortes Hachenburg steigt der Umfang der zu sichernden Systeme,
Anwendungen und Datenbestände. Für die Arbeitsplatzversorgung verfügt der Standort
Hachenburg bereits über eine bestehende Thin-Client-Infrastruktur. Diese vorhandenen Thin
Clients bilden den bestehenden technischen und funktionalen Standard für die
Arbeitsplatzumgebung. Im Zuge der Integration entsteht darüber hinaus ein zusätzlicher
Bedarf an Arbeitsplatzsystemen, sodass die bestehende Thin-Client-Infrastruktur durch
weitere Geräte ergänzt werden muss. Durch die zusätzliche Anzahl an Endgeräten und
Servern entsteht zudem ein erhöhter Bedarf an IT-Sicherheitslizenzen. Die bestehenden
Sophos-Lizenzen müssen entsprechend erweitert werden, damit die zusätzlich in die zentrale
IT-Umgebung aufzunehmenden Systeme in die vorhandene Sicherheitsinfrastruktur integriert
und nach den bestehenden Sicherheitsstandards geschützt und zentral verwaltet werden
können. Auch die bestehende Citrix-Infrastruktur ist von der Standortintegration betroffen.
Durch die zusätzlichen Endanwender und Arbeitsplatzsysteme des Standortes Hachenburg

entsteht ein zusätzlicher Lizenzbedarf. Die bestehende Citrix-Lizenzierung muss daher
erweitert werden, um den erforderlichen Zugriff auf die zentral bereitgestellten Anwendungen
und Desktops auch für die zusätzlichen Benutzer und Arbeitsplätze sicherstellen zu können.
Darüber hinaus entstehen im Rahmen der technischen Integration zusätzliche Anforderungen
an die Microsoft Windows Server Lizenzierung. Die für den zukünftigen Betrieb des Standortes
erforderlichen Serverressourcen müssen entsprechend lizenziert werden, um einen
rechtskonformen und dauerhaft betreibbaren Betrieb der erweiterten Serverumgebung
sicherzustellen.
Kennung des Verfahrens: a8d1a053-f4b8-46c5-ae9e-72b52420beee
Interne Kennung: DSH_04-2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: ja
Begründung des beschleunigten Verfahrens: Aus Dringlichkeitsgründen erfolgt eine
Verkürzung der Angebotsfrist nach § 15 Abs. 3 VgV. Gegenstand dieser Beschaffung sind
dringend benötigte Komponenten der Backup-Infrastruktur, die als zwingende technische
Grundlage für die zeitnahe Durchführung der Migration des Krankenhausstandortes
Hachenburg benötigt werden. Da das bestehende Rechenzentrum des Standorts Hachenburg
aufgelöst wird, ist die Migration an ein enges Zeitfenster gebunden. Nur bei einer zeitnahen
Implementierung der ausgeschriebenen Infrastruktur kann im Anschluss die notwendige
Migration des Standorts rechtzeitig durchgeführt werden. Der Krankenhausstandort
Hachenburg wird derzeit noch in einem Rechenzentrum des ehemaligen Trägers betrieben.
Die bestehende Hosting-Situation stellt aufgrund der zwischenzeitlich erfolgten Veränderung
der Trägerstrukturen eine Übergangslösung dar. Die Migration der am Standort Hachenburg
betriebenen IT-Infrastruktur in das eigene Rechenzentrum des Auftraggebers ist bereits seit
längerem geplant und Bestandteil der vorgesehenen Weiterentwicklung und Konsolidierung
der IT-Infrastruktur. Aufgrund einer zwischenzeitlich eingetretenen erheblichen technischen
Verschärfung der Situation im derzeit genutzten Rechenzentrum hat sich die zeitliche Priorität
dieser bereits geplanten Maßnahme jedoch wesentlich verändert. Während die Migration
ursprünglich mit einem entsprechend planbaren zeitlichen Vorlauf umgesetzt werden sollte, ist
aufgrund der aktuellen technischen Situation nunmehr eine deutlich beschleunigte Umsetzung
erforderlich. Die Migration in das eigene Rechenzentrum ist daher nunmehr zum 01.
November 2026 vorgesehen.Die Einhaltung der regulären Mindestfrist nach § 15 Abs. 2 VgV
ist hierdurch nicht möglich.

2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48820000 Server, 30233000 Medienspeicher- und -lesegeräte,
48620000 Betriebssysteme, 48517000 IT-Softwarepaket, 48732000
Datensicherheitssoftwarepaket

2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Hachenburger Straße 16
Stadt: Dierdorf
Postleitzahl: 56269
Land, Gliederung (NUTS): Neuwied (DEB18)
Land: Deutschland

2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4YMGM7G0# 1. Die
Vergabeunterlagen (inkl. Vordrucke und Formulare) können unter der in dieser

Bekanntmachung genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der
Vordrucke und Formulare ist verbindlich. Sofern im Laufe des Vergabeverfahrens weitere
Informationen oder Präzisierungen seitens des Evangelischen Klinikums Westerwald
erforderlich werden sollten, werden diese Zusatzinformationen ebenfalls unter der dort
genannten Internetadresse veröffentlicht. Die Bieter müssen daher regelmäßig prüfen, ob
unter der dort genannten Internetadresse weitere Informationen veröffentlicht wurden. Eine
Registrierung bei der Vergabeplattform erleichtert den Zugang und die Information zu den
Bieterinformationen. 2. Fragen zu den Anforderungen dieser Bekanntmachung und den
Vergabeunterlagen sollen umgehend, jedoch spätestens bis zum auf der Vergabeplattform
hinterlegten Datum an das Evangelische Klinikum Westerwald über die
Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform gerichtet werden. Das Evangelische Klinikum
Westerwald behält sich vor, später eingehende Fragen nicht zu beantworten. 3. Angebote sind
elektronisch an die in dieser Bekanntmachung benannte Stelle über die Vergabeplattform zu
übermitteln. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist sind die Angebote verschlüsselt, so dass das
Evangelische Klinikum Westerwald keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bieter steht es jedoch frei,
sein Angebot bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen. 4. Fremdsprachige
Bescheinigungen oder Erklärungen sind in der Regel nur zu berücksichtigen, wenn sie mit
Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt worden sind. Das Evangelische Klinikum
Westerwald kann Ausnahmen zulassen. Technische Dokumente und Zertifizierungen dürfen
grundsätzlich in englischer Sprache vorgelegt werden. 5. Das Evangelische Klinikum
Westerwald behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen, z. B. mangels
Wirtschaftlichkeit, aufzuheben. Ersatzansprüche der Bieter sind - soweit rechtlich zulässig -
ausgeschlossen. Mit dem Herunterladen der Vergabeunterlagen stimmt der Bieter dem zu. 6.
Durch die Abgabe eines Angebots verpflichtet sich der Bieter, alle ihm ggf. übersandten
Unterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren;
dies gilt auch im Hinblick auf das jeweilige Angebot. Das Evangelische Klinikum Westerwald
seinerseits wird Unterlagen der Bieter nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -

2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen: [ Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB ]
Mit Blick auf die Ausschlussgründe gelten die Maßgaben des in den Vergabeunterlagen
enthaltenen Formblatts zu PL1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
gemäß §§ 123, 124 GWB.

5. Los

5.1. Los: LOT-0001
Titel: Erweiterung der bestehenden (Net)Backup-Infrastruktur für die Evangelische Klinikum
Westerwald gGmbH
Beschreibung: Ziel der Ausschreibung ist die bedarfsgerechte Erweiterung der bestehenden
IT-Infrastruktur im Zusammenhang mit der Übernahme des Krankenhausstandortes
Hachenburg. Durch die Beschaffung zusätzlicher bzw. zu erweiternder NetBackup-
Komponenten, Veeam-Lizenzen, Sophos-Lizenzen, Citrix-Lizenzen, Thin Clients sowie
Microsoft Windows Server Lizenzen sollen die technischen Voraussetzungen geschaffen
werden, um den übernommenen Standort sicher, stabil, performant und lizenzkonform in die

bestehende IT-Betriebsumgebung einzubinden. Ein wesentliches Ziel ist die Erweiterung der
vorhandenen NetBackup-Infrastruktur, um die zusätzlichen Systeme, Anwendungen und
Datenbestände des Krankenhausstandortes Hachenburg zuverlässig in die zentrale
Datensicherungs- und Wiederherstellungsstrategie integrieren zu können. Hierdurch sollen die
Verfügbarkeit der IT-Systeme, die Wiederherstellbarkeit kritischer Daten sowie die
Betriebssicherheit im Falle von Störungen, Ausfällen oder Datenverlusten nachhaltig
gewährleistet werden. Die Beschaffung umfasst - die Erweiterung der bereits vorhandenen
Veeam-Infrastruktur - die Erweiterung der bereits am Standort vorhandenen Thin-Client-
Arbeitsplatzinfrastruktur - die Erweiterung der bestehenden Sophos-Lizenzierung - die
Erweiterung der bestehenden Citrix-Lizenzierung - die Beschaffung von Microsoft Windows
Server Lizenzen Die Festlegung auf eine Erweiterung der bestehenden Veeam-Lizenzierung
ist gegenüber einem zusätzlichen Backup-System aus technischer Sicht gerechtfertigt , da nur
eine Erweiterung der bereits produktiv eingesetzten Veeam-Infrastruktur eine nahtlose
Einbindung zusätzlicher Systeme in die bestehenden, hierauf abgestimmten Backup- und
Restore-Prozesse gewährleistet, ohne inkompatible Parallelstrukturen zu schaffen Nur durch
die Beschaffung weiterer einheitlicher ThinClients-Software kann die bestehende Infrastruktur
standardisiert und einheitlich betrieben werden. Nur mit der vorhandenen Umgebung
kompatible ThinClients können ohne Neuimplementierung in die bestehenden zentralen
Management-, Sicherheits- und Konfigurationsmechanismen sowie Arbeitsplatzkonzepte
eingebunden werden; ein Wechsel auf eine andere Endgeräteplattform würde
Kompatibilitätsprüfungen, Anpassungen an zentrale Anwendungen und zusätzliche
Migrationsrisiken auslösen. Die Erweiterung der bestehenden Sophos-Lizenzierung ist
technisch zwingend erforderlich, da nur eine Erweiterung der bereits implementierten Sophos-
Sicherheitsarchitektur eine einheitliche Einbindung zusätzlicher Systeme in die bestehenden
Endpoint-, XDR-/MDR- und zentralen Überwachungs- und Alarmierungsprozesse ohne
Sicherheitslücken ermöglicht. Die Erweiterung der bestehenden Citrix-Lizenzierung ist
technisch zwingend erforderlich, da nur eine Erweiterung der etablierten Citrix-Infrastruktur
zusätzliche Arbeitsplätze ohne Bruch der bestehenden homogenen Sicherheits- und
Zugriffsarchitektur und ohne Validierungs- und Anpassungsaufwand für bestehende
Anwendungen einbinden kann; eine parallele Virtual-Desktop-Plattform würde zusätzliche
Schnittstellen und unterschiedliche Sicherheitsstandards mit entsprechendem Betriebsrisiko
verursachen. Aufgrund einer besonderen Dringlichkeit müssen die unter Ziff. 6 und Ziff. 7 des
Leistungsverzeichnisses genannten Lizenzen innerhalb von 2 Tagen nach Erteilung des
Zuschlags geliefert werden. Im Übrigen gelten die in Reiter 4 Lieferfristen des
Leistungsverzeichnisses genannten Lieferfristen. Nähere Einzelheiten zum Gegenstand der
Leistungen zur Erweiterung der (Net)Backup-Infrastruktur enthalten die Vergabeunterlagen,
insbesondere das Leistungsverzeichnis.
Interne Kennung: DSH_04-2026

5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48820000 Server, 30233000 Medienspeicher- und -lesegeräte,
48620000 Betriebssysteme, 48517000 IT-Softwarepaket, 48732000
Datensicherheitssoftwarepaket

5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Hachenburger Straße 16
Stadt: Dierdorf
Postleitzahl: 56269

Land, Gliederung (NUTS): Neuwied (DEB18)
Land: Deutschland

5.1.3. Geschätzte Dauer
Laufzeit: 5 Jahre

5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen
Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben.

5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung

5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachfolgend sind die Erklärungen und Nachweise
genannt, die der Bieter seinem Angebot für den Nachweis der Eignung beizufügen hat. Hierzu
hat er die vom Evangelischen Klinikum Westerwald über die Vergabeplattform bereitgestellten
Vordrucke und Formulare (Angebotsunterlagen) zu verwenden. Eingereichte Nachweise
müssen noch gültig sein; soweit Anforderungen an die Aktualität gestellt werden, bezieht sich
der Zeitpunkt auf den Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Mit ihrem Angebot
haben die Bieter folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen: PL1. Eigenerklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB. Ein Formblatt ist in den
Angebotsunterlagen enthalten. PL2. Eigenerklärung zum Unternehmen mit Firma, Rechtsform,
Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (z. B.
Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit, Niederlassungen, Organigramm), mit Darstellung
der Gesellschafts- und Kapitalverhältnisse des Bieters, ggf. zur zuständigen Niederlassung,
zur Größe des Unternehmens sowie zur Nationalität des wirtschaftlichen Eigentümers. Ein
Formblatt ist in den Angebotsunterlagen enthalten. PL3. Eigenerklärung zur Einhaltung der
datenschutzrechtlichen Anforderung der Ausschreibung. Ein Formblatt ist in den
Angebotsunterlagen enthalten. PL4. Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket ( RUS-
Sanktionen ). Ein Formblatt ist in den Angebotsunterlagen enthalten. Im Fall von
Bietergemeinschaften gelten die hier aufgeführten Eignungsanforderungen entsprechend für
jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft. Kann ein Bieter aus einem stichhaltigen Grund
einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch
Vorlage anderer geeigneter Belege nachweisen.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: WL. Eigenerklärung über den jährlichen
Gesamtumsatz (nach den Regelungen des deutschen Handelsgesetzbuches ermittelt) des
Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Falls der Bieter noch keine 3 Jahre
existiert, sind entsprechende Umsatzangaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben.
Ein Formblatt ist in den Vergabeunterlagen enthalten. Bei Bietergemeinschaften sind die

Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben. Das Evangelische
Klinikum Westerwald behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft über den Bieter einzuholen.
Kann ein Bieter aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen,
so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Evangelischen Klinikum
Westerwald für geeignet erachteter Belege nachweisen.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: TL1. Angabe der jahresdurchschnittlich beschäftigten
Arbeitskräfte entsprechend der Definition des § 267 HGB (Eigenerklärung; gegliedert nach
Aufgabenfeldern/ Qualifikationen gemäß Formblatt der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre - Aufschlüsselung kaufmännisch, technisch, planerisch, sonstige). Bei
Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft
abzugeben. Ein Formblatt ist in den Angebotsunterlagen enthalten.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: TL2. Umfangreiche Erfahrungen bei der Erbringung
von vergleichbaren Leistungen, belegt durch Referenzen (Eigenerklärungen). Vergleichbar
sind Referenzen, die sich auf eine Lieferung von Lizenzen und Hardware als Komponenten
einer (Net)Backup-Infrastruktur beziehen. Die Referenzen dürfen nicht vor mehr als fünf
Jahren nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abgeschlossen worden sein. Die
Referenzen sind gemäß Formblatt aus den Angebotsunterlagen mit den dort genannten
Angaben einzureichen. Im Fall von Bietergemeinschaften können entsprechende Angaben für
die Bietergemeinschaft insgesamt abgegeben werden. Das Evangelische Klinikum
Westerwald kann in Einzelfällen die Vorlage von Referenzbescheinigungen des
Referenzauftraggebers verlangen.

5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 100

5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 07/09/2026 23:59:59 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMGM7G0
/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMGM7G0

5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMGM7G0
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig

Frist für den Eingang der Angebote: 14/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,
Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 3 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert
war, werden nachgefordert.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 14/09/2026 12:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische
Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Elektronisch über die Vergabeplattform
Eröffnungstermin Beschreibung: Bieter sind bei der Angebotsöffnung nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Aufgrund einer besonderen Dringlichkeit
müssen die unter Ziff. 6 und Ziff. 7 des Leistungsverzeichnisses genannten Lizenzen innerhalb
von 2 Tagen nach Erteilung des Zuschlags geliefert werden. Im Übrigen gelten die in Reiter 4
Lieferfristen des Leistungsverzeichnisses genannten Lieferfristen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja

5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: - § 134 Abs. 2 GWB - Informations- und
Wartepflicht: Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach §
134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per
Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der
Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. - Das Vergabeverfahren unterliegt den
Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer (§ 155 ff. GWB).
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,

einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht bei
einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
§ 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt:
Evangelisches Klinikum Westerwald gGmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Evangelisches Klinikum Westerwald
gGmbH

8. Organisationen

8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Evangelisches Klinikum Westerwald gGmbH
Registrierungsnummer: DE149525253
Postanschrift: Hachenburger Straße 16
Stadt: Dierdorf
Postleitzahl: 56269
Land, Gliederung (NUTS): Neuwied (DEB18)
Land: Deutschland
Kontaktperson: GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB/ Dr. Oliver Jauch
E-Mail: ojauch@goerg.de
Telefon: +49 40500360480
Fax: +49 40500360444
Internetadresse: https://www.ekw-kh.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt

8.1. ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB
Registrierungsnummer: PR 1281
Postanschrift: Alter Wall 20-22
Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Dr. Oliver Jauch / Dr. Theresa Röttger
E-Mail: ojauch@goerg.de
Telefon: +49 40500360480
Fax: +49 40500360444
Internetadresse: http://www.goerg.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister

8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft,
Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Registrierungsnummer: 07-0001801100000-05
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Stadt: Mainz

Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: 06131 16-2234
Fax: 06131 16-2113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 6e5ae688-8925-4ad8-98b5-dbe9f11c4671 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 25/08/2026 16:49:46 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 165/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/08/2026

Referenzen:
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMGM7G0
https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMGM7G0/documents
https://www.ekw-kh.de/
http://www.goerg.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202608/ausschreibung-591962-2026-DEU.txt

 
 
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