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Titel :
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DEU-Neustadt - Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Erstellung eines hydrologischen Einzugsgebietsmodells für die EZG von Dosse und Jäglitz-Phase III: Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten und Überführung des Prognosemodells in den Echtzeit-Betrieb
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Dokument-Nr. ( ID / ND ) :
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2026102101233459419 / 729459-2026
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Veröffentlicht :
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21.10.2026
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Anforderung der Unterlagen bis :
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31.12.2028
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Angebotsabgabe bis :
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20.11.2026
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Dokumententyp :
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Ausschreibung
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Produkt-Codes :
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71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
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DEU-Neustadt: Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions-
und Ingenieurbüros und Prüfstellen Erstellung eines hydrologischen
Einzugsgebietsmodells für die EZG von Dosse und Jäglitz-Phase III:
Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten und Überführung des Prognosemodells
in den Echtzeit-Betrieb
2026/S 204/2026 729459
Deutschland Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und
Prüfstellen Erstellung eines hydrologischen Einzugsgebietsmodells für die EZG von Dosse
und Jäglitz-Phase III: Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten und Überführung des
Prognosemodells in den Echtzeit-Betrieb
OJ S 204/2026 21/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1. Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Wasser- und Bodenverband Dosse-Jäglitz
E-Mail: wasser@wbv-dj-neustadt.de
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2. Verfahren
2.1. Verfahren
Titel: Erstellung eines hydrologischen Einzugsgebietsmodells für die EZG von Dosse und
Jäglitz-Phase III: Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten und Überführung des
Prognosemodells in den Echtzeit-Betrieb
Beschreibung: Erstellung eines hydrologischen Einzugsgebietsmodells für die EZG von Dosse
und Jäglitz - Phase III: Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten und Überführung des
Prognosemodells in den Echtzeit-Betrieb
Kennung des Verfahrens: 22abe53d-12a6-48cc-baa8-9ce2013aff8c
Interne Kennung: WBV - 2026 - WBM - 3
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Gewerbegebiet Nord 27
Stadt: Neustadt (Dosse)
Postleitzahl: 16845
Land, Gliederung (NUTS): Ostprignitz-Ruppin (DE40D)
Land: Deutschland
2.1.4. Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP9Y0BH3LY# I. Es wird darauf
aufmerksam gemacht, dass Bieter, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht
registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische
Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung
obliegt dem Bieter. II. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche
Kommunikationen zur Ausschreibung (z.B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.)
elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg abgewickelt werden. Wichtige
Auskünfte sowie zusätzliche sachdienliche Auskünfte werden grundsätzlich nur auf Fragen
erteilt, die spätestens bis zu dem in der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes (Formular
3.1) festgelegten Zeitpunkt bei der Vergabestelle elektronisch über den
Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg eingegangen sind. Die
Beantwortung erfolgt ebenso ausschließlich über den Kommunikationsbereich des
Vergabemarktplatzes Brandenburg. III. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, in der
Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses die Ausführung der Leistungen geeigneten
Bietern anzutragen, die in dem Vergabeverfahren ein wirtschaftlich annehmbares Angebot
abgegeben haben, wenn der Auftragnehmer wegen Kündigung oder aus einem anderen
Grund endgültig ausfällt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6. Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten
Verpflichtungen:
5. Los
5.1. Los: LOT-0001
Titel: Erstellung eines hydrologischen Einzugsgebietsmodells für die EZG von Dosse und
Jäglitz-Phase III: Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten und Überführung des
Prognosemodells in den Echtzeit-Betrieb
Beschreibung: (Auszug Leistungsbeschreibung) 1. Ausgangssituation Mit der Studie zum
Wasserhaushalt Dosse und Jäglitz sollen fachliche Grundlagen für eine zukünftige
Bewirtschaftung des Wasserdargebots für den Landschaftswasserhaushalt im Einzugsgebiet
der Dosse-Jäglitz erarbeitet werden. Dazu erfolgten in zwei vorausgehenden Projektphasen
bereits Untersuchungen. Wesentlicher Bestandteil der Phase 1 war zunächst der Analyse des
Wasserdargebots in seiner räumlichen und zeitlichen Verteilung im Einzugsgebiet und der
damit verbundenen Möglichkeiten der Wasserbereitstellung unter Berücksichtigung des Dosse-
Speichers für die Ausgangsituation. In Phase 2 erfolgte darauf aufbauend eine intensivere
Analyse unter Berücksichtigung aller wasserwirtschaftlichen Steuereinheiten (Wehre,
Sohlgleiten etc.) und mit besonderem Fokus auf die Wechselwirkung zwischen Grund- und
Oberflächenwasser. Dazu wurde das bereits aus Phase 1 bestehende
Wasserhaushaltsmodell (ArcEGMO) durch einen Ansatz zur vereinfachten Abbildung dieser
Interaktion erweitert und anhand in Fokusgebieten neu aufgebauter gekoppelter Modelle
validiert. Die Erstellung und Anwendung des Modells erfolgten mit folgender Zielsetzung: -
Abbildung des IST-Zustands und der derzeitigen Staubewirtschaftung - Aufzeigen von
Defiziten und Ableitung des Anpassungsbedarfs im Hinblick auf die
Wassermengenbewirtschaftung/Einflussgrößen auf den Wasserhaushalt - Vorschläge zur
Staubewirtschaftung in den berichtspflichtigen Fließgewässern sowie der
Mengenstromsteuerung von Ableitungen und Überleitungen im Hinblick auf die
unterschiedlichen Anforderungen (Wasserbereitstellung für Natur und Landwirtschaft,
Wasserrückhalt für die Niedrigwasservorsorge und Wasserab- und überleitung zum Schutz vor
Überschwemmungen bei Starkregen) - Weiterentwicklung des Modells und Definieren von
Anforderungen an ein operatives Bewirtschaftungsmodell/ ein Echtzeit-Prognose-Modell
Aufbauend auf den Ergebnissen von Leistungsphase 2 ergeben sich folgende Anforderungen
zur Nutzung der geschaffenen Modellgrundlagen und dem effektiven Einsatz des Echtzeit-
Prognose-Modells für die zukünftige Wasserbewirtschaftung im Flussgebiet Dosse-Jäglitz:
Anforderungen des WBV - Untersuchungen zur Priorisierung der Instandsetzung von
Kleinstauen als Grundlage für die Planung der Sanierung und Beantragung von Fördermitteln.
- Erstellung von Staukonzepten bzw. Bewirtschaftungskonzepten in den in Phase 2 erarbei-
teten Fokusgebieten in der Dosse-Niederung mit Empfehlungen zu Stauzielen und zur
Steuerung (Personalengpässe limitieren Bedienung der Anlagen). - Der Betrieb des Echtzeit-
Prognose-Modells ist technisch möglich, personell jedoch heraus-fordernd, daher ist ein
Testbetrieb zur effektiven Nutzung des Modellsystems mit intensivem Austausch und
Kommunikation zwischen Auftragnehmer und Wasser- und Bodenverband erforderlich. - Die
Datenloggermessungen in den Ende 2024 errichteten Messstellen sollen fortgeführt werden
(Erfassung des Ist-Zustands sowie perspektivisch für Bewertung der Auswirkungen der
Maßnahmen zur Stabilisierung des Landschaftswasserhaushalts). Anforderungen des LfU -
Erarbeitung von Empfehlungen zur Anpassung der Steuerung der Landesanlagen. - Ermittlung
von Potenzialen zur Optimierung der Steuerung des Dosse-Speichers. - Prüfung der
Möglichkeiten der Modellnutzung im LfU. 2. Zielstellung - Schaffung der notwendigen
Grundlagen durch Ergänzung mit Messungen und Verifi-zierung der Modellsysteme -
Modellbasierte Erarbeitung eines Priorisierungsplans für die Instandsetzung der Kleinstaue
sowie weiterer Maßnahmen; Erarbeitung von Steuerempfehlungen bzw. Bewirtschaftungs-
konzepten in Fokusgebieten. - Überführung des ArcEGMO-Prognose-Modells in einen
praktikablen Echtzeit-Betrieb, Erarbeitung von Empfehlungen zum Betriebskonzept, z.B.
Pflege des Modellsystems, Betreiber und Nutzer etc.
Interne Kennung: WBV - 2026 - WBM - 3
5.1.1. Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und
Ingenieurbüros und Prüfstellen
5.1.2. Erfüllungsort
Postanschrift: Gewerbegebiet Nord 27
Stadt: Neustadt (Dosse)
Postleitzahl: 16845
Land, Gliederung (NUTS): Ostprignitz-Ruppin (DE40D)
Land: Deutschland
5.1.3. Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.6. Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten
Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet
für:other-sme#
5.1.7. Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Mit der Studie zum Wasserhaushalt von Dosse und Jäglitz sollen fachliche
Grundlagen für eine zukünftige Bewirtschaftung des Wasserdargebots für den
Landschaftswasserhaushalt im Einzugsgebiet der Dosse-Jäglitz erarbeitet werden.
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Innovative Beschaffung
Beschreibung: Betrieb eines Echtzeit-Prognosemodells zur Entwicklung operativer Strategien
in Bezug auf Wasserabgaben und Stauhaltungen
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Anpassung an den Klimawandel, Die
nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen
Innovationsfördernde Auftragsvergabe: Die in Auftrag gegebenen Bauleistungen, Lieferungen
oder Dienstleistungen umfassen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.
5.1.9. Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: - Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister oder Nachweis auf andere Weise über die erlaubte Berufsausbildung (§ 44
VgV). Der Bieter muss, je nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen
ist, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder auf
eine andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen. Allgemein gilt: Der Beleg der
Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen (§ 48 VgV) kann durch
Eigenerklärung oder der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE, § 50 i.V.m. § 48
Abs. 3 VgV) erbracht werden. Ebenfalls zugelassen ist eine entsprechende Bescheinigung der
zuständigen Stelle/Behörde des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bieters.
Bei Verwendung einer Eigenerklärung ist, sofern vorhanden, dass den Vergabeunterlagen
beigefügte entsprechende Formular zu verwenden (siehe Anlagen zum Formular 3.1 EU und
3.4 EU). Erfolgt der Nachweis über eine Eigenerklärung oder EEE ist auf Verlangen der VST
die Eigenerklärung durch eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Stelle/Behörde
des Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bieters zu bestätigen. Die
Eintragung in ein amtliches Präqualifizierungsverzeichnis wie z.B. dem Amtlichen
Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) oder dem Amtlichen Verzeichnis
präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der IHK (AVPQ) wird
unter Angabe der Mitgliedsnummer (§ 48 Abs. 8 VgV) gleichfalls anerkannt. Bei
Bietergemeinschaften (§ 43 VgV) gilt zusätzlich: Der o.g. Nachweis ist von allen Teilen einer
Bietergemeinschaft vorzulegen.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Folgende Erklärungen oder Nachweise sind mit dem
Angebot einzureichen (siehe Formular 3.4 EU): 1. Erklärung über den Gesamtumsatz aus den
letzten 3 Geschäftsjahren, einschließlich des Umsatzes in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags
(§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). 2. Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (45
Abs. 4 Nr. 2 VgV). 3. Erklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs-
und Lieferinteressen erfolgt (siehe Sonderformular Russland-Embargo in Vergabeverfahren in
den Vergabeunterlagen). Allgemein gilt: Der Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von
Ausschlussgründen (§ 48 VgV) kann durch Eigenerklärung oder der Einheitlichen
Europäischen Eigenerklärung (EEE, § 50 i.V.m. § 48 Abs. 3 VgV) erbracht werden. Ebenfalls
zugelassen ist eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Stelle/Behörde des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bieters. Bei Verwendung einer
Eigenerklärung ist, sofern vorhanden, dass den Vergabeunterlagen beigefügte entsprechende
Formular zu verwenden (siehe Anlagen zum Formular 3.1 EU und 3.4 EU). Erfolgt der
Nachweis über eine Eigenerklärung oder EEE ist auf Verlangen der VST die Eigenerklärung
durch eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Stelle/Behörde des
Herkunftslandes oder des Niederlassungsstaates des Bieters zu bestätigen. Die Eintragung in
ein amtliches Präqualifizierungsverzeichnis wie z.B. dem Amtlichen Unternehmer- und
Lieferantenverzeichnis (ULV) oder dem Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen
für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der IHK (AVPQ) wird unter Angabe der
Mitgliedsnummer (§ 48 Abs. 8 VgV) gleichfalls anerkannt. Bei Bietergemeinschaften (§ 43
VgV) gilt zusätzlich: Die o.g. Erklärungen oder Nachweise sind von nur einem Mitglied einer
Bietergemeinschaft vorzulegen. Zudem müssen sich Bietergemeinschaften
gesamtschuldnerisch haftend erklären und einen bevollmächtigten Vertreter benennen (siehe
Formular 4.2 EU). Bei Eignungsleihe (§ 47 VgV) gilt zusätzlich: Werden im Hinblick auf die
Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen (Eignungsleihe), so
sind die o.g. Erklärungen oder Nachweise vom Eignungsgeber vorzulegen sowie eine
Verpflichtungserklärung nach § 47 Abs. 1 VgV zu erbringen, dass die für den Auftrag
erforderlichen Mittel auch tatsächlich zur Verfügung stehen (siehe Formular 4.3 EU und 4.4
EU). Möglicherweise geforderte Mindeststandards zu 1.) Als Mindestjahresumsatz wird das
Zweifache des geschätzten Auftragswertes gefordert (§ 45 Abs. 2 VgV). Aufgrund des
geschätzten Auftragswertes ist eine Abweichung vom Mindestjahresumsatz bis zu 5 Prozent
zugelassen. zu 2.) Nachweis der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in folgender
Höhe: - mind. 500 T EUR für Personen- und 500 T EUR für sonstige Schäden (2-fach
maximiert). Das Versicherungsunternehmen muss in einem Mitgliedstaat der Europäischen
Union (EU) oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassen sein. Die Deckung muss über den gesamten Leistungszeitraum
uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (ohne
Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, aus der hervorgeht, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den jeweils geforderten Deckungssummen abgesichert
sind. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung für den
Fall, dass bei dem Auftragnehmer mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten,
mindestens das 2-fache der Versicherungssumme beträgt.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Folgende Erklärungen oder Nachweise sind mit dem
Angebot einzureichen (siehe Formular 3.4 EU): 1. Liste der wesentlichen in den letzten 3
Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Auftragswertes, des Zeitraums der
Leistungserbringung und des Auftraggebers (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 5). 2.
Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit
der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). 3. Angabe, welche
Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben
beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) (siehe auch Formular 4.3 EU). 4. Studien- und
Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die
Inhaberin, für den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens (§ 46 Abs. 3 Nr. 6
VgV). Allgemein gilt: Der Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
(§ 48 VgV) kann durch Eigenerklärung oder der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung
(EEE, § 50 i.V.m. § 48 Abs. 3 VgV) erbracht werden. Ebenfalls zugelassen ist eine
entsprechende Bescheinigung der zuständigen Stelle/Behörde des Herkunftslandes oder des
Niederlassungsstaates des Bieters. Bei Verwendung einer Eigenerklärung ist, sofern
vorhanden, dass den Vergabeunterlagen beigefügte entsprechende Formular zu verwenden
(siehe Anlagen zum Formular 3.1 EU und 3.4 EU). Erfolgt der Nachweis über eine
Eigenerklärung oder EEE ist auf Verlangen der VST die Eigenerklärung durch eine
entsprechende Bescheinigung der zuständigen Stelle/Behörde des Herkunftslandes oder des
Niederlassungsstaates des Bieters zu bestätigen. Die Eintragung in ein amtliches
Präqualifizierungsverzeichnis wie z.B. dem Amtlichen Unternehmer- und
Lieferantenverzeichnis (ULV) oder dem Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen
für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der IHK (AVPQ) wird unter Angabe der
Mitgliedsnummer (§ 48 Abs. 8 VgV) gleichfalls anerkannt. Bei Bietergemeinschaften (§ 43
VgV) gilt zusätzlich: Die o.g. Erklärungen oder Nachweise sind von nur einem Mitglied einer
Bietergemeinschaft vorzulegen. Bei Eignungsleihe (§ 47 VgV) gilt zusätzlich: Werden im
Hinblick auf die Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen
(Eignungsleihe), so sind die o.g. Erklärungen oder Nachweise vom Eignungsgeber vorzulegen
sowie eine Verpflichtungserklärung nach § 47 Abs. 1 VgV zu erbringen, dass die für den
Auftrag erforderlichen Mittel auch tatsächlich zur Verfügung stehen (siehe Formular 4.3 EU
und 4.4 EU). Möglicherweise geforderte Mindeststandards Zu 1.) Der Bieter muss mind. 1
geeignete/ vergleichbare Referenz über Dienstleistungsaufträge der in den letzten 3 Jahren
erbrachten wesentlichen Dienstleistungen unter Angabe der unter 1. geforderten Merkmale
nachweisen. Geeignete Referenzen sind Referenzprojekte, deren Planungs- und
Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung
vergleichbar sind. zu 2.) Folgende Berufsqualifikationen werden gefordert: - Studium
Hydrologie oder im Studiengang enthalten, mindestens 3 Jahre Berufserfahrung. - Erfahrung
in der Anwendung des hydrologischen Einzugsgebietsmodells ArcEGMO sind wünschenswert.
zu 4.) Folgende Berufsqualifikationen für den Projektleiter werden gefordert: - Studium
Hydrologie oder im Studiengang enthalten, mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in
Projektleitung. - Erfahrung in der Anwendung des hydrologischen Einzugsgebietsmodells
ArcEGMO.
5.1.10. Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Angebotspreis (netto)
Beschreibung: Die Bewertung des Preises erfolgt nach der sog. Linearen
Interpolationsmethode . Sollte das ermittelte Ergebnis im negativen Zahlenbereich (Minuswert)
liegen, wird das Angebot in dieser Kategorie mit 0 Punkten gewertet. Weitere Informationen
sind der Bewertungsmatrix in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 60
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Umsetzungskonzept inkl. Zeitplan
Beschreibung: 1. Vollständigkeit und Plausibilität der Beschreibung der methodischen,
zeitlichen und personellen Herangehensweise und der konzeptionellen Ansätze sowie
Kompetenzen und Nachweise geeigneten Personals für die Erarbeitung der Leistungen gem.
LB Pkt. 5.1 bis 5.7 ( Fachliche Nachvollziehbarkeit, Schlüssigkeit und Vollständigkeit des
methodischen Vorgehens) - Beschreibung der Methodik und der Abläufe (20 Pkt.) -
Personaleinsatz und Arbeitsmittel (fachliche Kompetenz/ Referenzen) (10 Pkt.) -
Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit des Arbeits- und Zeitplans (5 Pkt.) 2. Berichterstattung
und Ergebnisdarstellung (5 Pkt.) Weitere Informationen sind der Bewertungsmatrix in den
Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium Zahl: 40
5.1.11. Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 13/11/2026 23:59:59 (UTC+01:00)
Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de
/VMPSatellite/notice/CXP9Y0BH3LY/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y0BH3LY
5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice
/CXP9Y0BH3LY
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 20/11/2026 09:59:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,
Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 30 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf
nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: § 56 Abs. 4 VgV: Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter
nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem
festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 20/11/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische
Sommerzeit
Eröffnungstermin Beschreibung: § 55 Abs. 2 VgV: Die Öffnung der Angebote wird von
mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin
unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte
Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Einhaltung der Mindestanforderungen nach
dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG) (vgl. Formulare 5.1 EU; 5.3 EU; 5.4 EU)
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15. Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa (MWEKE)
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens
vor der Vergabekammer müssen die Vorgaben des §160 GWB beachtet werden. Die
Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des §
160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-4 GWB hin. Nach § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist: Der Antrag (auf
Nachprüfung) ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß
gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der
Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Wasser-
und Bodenverband Dosse-Jäglitz
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Wasser- und Bodenverband Dosse-
Jäglitz
8. Organisationen
8.1. ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Wasser- und Bodenverband Dosse-Jäglitz
Registrierungsnummer: 12-158217304533212-82
Postanschrift: Gewerbegebiet Nord 27
Stadt: Neustadt (Dosse)
Postleitzahl: 16845
Land, Gliederung (NUTS): Ostprignitz-Ruppin (DE40D)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Herr Mantik, Herr Eichler
E-Mail: wasser@wbv-dj-neustadt.de
Telefon: +49 33970 - 13907
Fax: +49 33970 - 13908
Internetadresse: https://www.wbv-dj-neustadt.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im
Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder
Dienstleistungen vergibt/abschließt
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1. ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa (MWEKE)
Registrierungsnummer: 12-121096894457006-49
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Stadt: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land, Gliederung (NUTS): Potsdam, Kreisfreie Stadt (DE404)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mwae.brandenburg.de
Telefon: +49 331 866 - 1719
Fax: +49 331 866 - 1652
Internetadresse: https://mwae.brandenburg.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1. ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des
Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 834c9314-0320-4e60-8e73-a84aa140b6b1 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 20/10/2026 14:03:09 (UTC+02:00)
Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
ABl. S Nummer der Ausgabe: 204/2026
Datum der Veröffentlichung: 21/10/2026
Referenzen:
https://mwae.brandenburg.de
https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y0BH3LY
https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y0BH3LY/documents
https://www.wbv-dj-neustadt.de
http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202610/ausschreibung-729459-2026-DEU.txt
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